 | Was macht man, wenn man gelernter Meeresbiologe ist, gleichzeitig aber auch begabter Cartoon-Künstler und sich zwischen den beiden Berufen nicht entscheiden kann? Der Kalifornier Steve Hillenburg sah einen idealen und sehr erfolgreichen Ausweg aus diesem Dilemma: Er erfand den Unterwasserhelden "SpongeBob" und mit ihm eine Schar bizarrer Meeresbewohner. Die preisgekrönte TV-Serie fasziniert mindestens genauso viel Erwachsene wie Kinder.
In dem Magazin "SpongeBob Schwammkopf" erfahren wir alles über das Leben in "Bikini Bottom", einem der feuchtesten Unterwassergebiete, wo Lebewesen wohnen, die buchstäblich unbeschreiblich sind. Wie zum Beispiel Gary, Schwammkopfs Hausschnecke, der miaut wie eine Katze und am liebsten Kekse isst (unter Wasser !). Oder Patrick, ein meist gut gelaunter Seestern mit einem IQ knapp oberhalb Wassertemperatur, der unter einem Stein lebt. Oder der ewig auf Krawall gebürstete Tintenfisch Thaddäus und Sandy, das Eichhörnchen, in ihrer von der NASA konstruierten Taucherglocke. Man erfährt einiges über die beliebten Unterwasser-Sportarten Quallenfangen, Holzschuhtanz und Seegurking aber leider so gut wie nichts über das Geheimrezept der Hamburger im Restaurant "Krosse Krabbe", mit dem dessen Inhaber Mr. Krabs ein Vermögen verdient.
"SpongeBob Schwammkopf" nimmt genau diesen skurrilen Humor auf und ist reich an verspielten und versteckten Details. |  |