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Frühlingsanfang und Frühlingsgefühle! Die Mehrheit der Menschen wendet sich wieder verstärkt dem beliebten Projekt Partnersuche zu, und Erich Rauschenbach wetzt die Feder über klassische und moderne Beziehungsprobleme. Und allenthalben wundert man sich, warum angesichts der alltäglichen Dramen, die Menschheit noch nicht ausgestorben ist.
In seinem Band »Ich sehe was, was du nicht siehst...« beweist Rauschenbach wieder einmal, dass er, wie kaum ein zweiter, die Neurosen der Männer, Frauen und manchmal auch Kinder genauestens kennt. Hier sind seine schönsten, witzigsten, frechsten und neuesten Cartoons versammelt. Einmal mehr untermauert Rauschenbach die These, dass die Kluft zwischen den Geschlechtern nicht nur abgrundtief, sondern auch unüberwindbar ist. In seinen kunterbunten Zeichnungen kaufen Männer Eheringe mit der Bemerkung »Es muss ja nichts für die Ewigkeit sein«. Und während die Frauen weiterhin für das Lebensrecht des Lockenwicklers kämpfen, leisten die Männer alltäglich Widerstand und pinkeln weiter im Stehen. Ohne pädagogisch gerecktem Zeigefinger oder trockenem Moralisieren führt der Cartoonist ins pralle und bunte Leben, das in jeder Beziehungskiste steckt. Und manchmal fangen die Dinge sogar an zu reden...
Erich Rauschenbach, geboren 1944 in Lichtenstein, studierte in Berlin und wurde nicht staatlich geprüfter Grafik-Designer. Dafür zeichnet er seit 1973 freiberuflich als Illustrator und Karikaturist für verschiedene Zeitschriften und Buchverlage. |