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In seinem Palast ist Nero keineswegs allein, dennoch fühlt er sich zunehmend einsamer, nicht wissend, wem er noch vertrauen kann. Zahlreiche Personen drängen sich um den Kaiser und versuchen, ihn um ihrer selbst willen zu beeinflussen, allen voran seine Gattin Poppea, die ihr gemeinsames Kind erwartet. Aber in diesem Machtpiel ist kaum einer geschickter als der Intrigant Tigellinus, sodass viele sich fragen, wer das Reich eigentlich in Wahrheit regiert. Sein jüngster Ratschlag lautet, ein großes Spektakel zu veranstalten, die Neronischen Spiele, um die katastrophalen Ereignisse des Brandes von Rom und der Pisonischen Verschwörung vergessen zu machen. Doch ist der versierte Strippenzieher nicht mehr der Einzige, dem Nero Gehör geschenkt. Die Hydra hat nun vollends die Gunst Cäsars gewonnen und spielt an seiner Seite eine immer größere Rolle. Einzig Lucius Murena, sein einstiger Jugendfreund, will ihn weiter vor den falschen Ratgebern schützen. Dabei muss er allerdings selbst auf der ... |