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Paris, 12. September 1643. Molière baut sein Theater auf. Er hat erfahren, dass er nicht Poquelins Sohn und dass seine Mutter Ariane de Troil ist. Doch er weiß noch nicht, dass sein wahrer Vater niemand anderes als der verstorbene Ludwig XIII ist und er damit ein Anrecht auf den Thron besäße. Zwischen den Intrigen Mazarins, den heimlichen Machenschaften der Königinmutter, den sieben Exemplaren eines geheimen Testaments Ludwigs XIII und den ersten Auseinandersetzungen mit Corneille geht Molière seinem ungewöhnlichen Schicksal entgegen.
Die Marionetten des großen Schauspiels »Die sieben Leben des Falken« vermischen ihre Fäden, um einer einzigen Regie zu folgen: der Phantasie des Patrick Cothias. Es ist eine gezeichnete Oper, die Brice Goepfert mit allen ihren historischen Hintergründen und Kostümen gekonnt in Szene setzt. |