Per Anhalter durch die Galaxis
| Alternative Titel: | Das Restaurant am Ende des Universums (Bd. 2) Das Leben, das Universum und der ganze Rest (Bd. 3) |
| Verlag: | Rogner & Bernhard Verlag bei Zweitausendeins |
| Erschienen: | Februar 1995 - August 1997 |
| Format: | Paperback |
| Vierfarbig | |
| Genre: | Science Fiction |
| Humor | |
| Bemerkungen: | Comic nach der erfolgreichen Romanreihe »Per Anhalter durch die Galaxis« von Douglas Adams. mehr |
| Pressestimmen: | Das Leben, das Universum und der ganze Rest. Wenn das mal kein Grund ist, mal wieder einen pangalaktischen Donnergurgler zu kippen und sich ganz still in eine Ecke des Universums zurückzuziehen, um fröhlich erbaulicher Lektüre zu frönen. In den Weiten des Alls ist PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS ein nützlicher Reiseführer, nur auf einem unbedeutenden Planeten (größtenteils harmlos) irgendwo an den äußeren Spiralarmen der Milchstraße kennen dieses Standardwerk Millionen als jenes enorm spaßige und aufklärerische, skurrile und vernünftige, spannende und kurzweilige Science-fiction von Douglas Adams. (...) John Carnell durfte das Werk für einen wunderbaren Comic nacherzählen, den Paris Cullins, Christopher Schenck und Neil Vokes auch ganz hervorragend ins Bild gesetzt haben. Daß es im dritten und der Hitchhiker-Trilogie um DAS LEBEN, DAS UNIVERSUM UND DER GANZE REST geht, sagt erstens schon der Titel, und zweitens hat man die Story über die Suche nach dem Kricket-Tor gefälligst gelesen zu haben. Der Comic strotzt vor genialen zeichnerischen Einfällen, und die zarte Leichtigkeit, mit der die normal bizarren Charaktere gezeichnet sind, die immer leicht schummrigen Bilder, die allerlei Erläuterndes aus dem Reiseführer darbieten und der hippe Wechsel zwischen ordentlicher Panelaufteilung, sinnenkitzelnder Seitengestaltung ... einfach großartig. (Marabo) Ein liebgewonnenes Buch zum wiederholten Male zu lesen ist eine recht zeitaufwendige und nicht immer sonderlich befriedigende Angelegenheit. Schön, wenn es eine sorgfältig gemachte Comic-Adaption gibt. Douglas Adams' mittlerweile auf fünf Bande angewachsene Reihe um Arthur Dent und Ford Prefect, die »Per Anhalter durch die Galaxis« reisen und reichlich abgefahrenen Nonsens erleben, hat mittlerweile Kultstatus erlangt. Zwar stellen Steve Leialohas Zeichnungen eher durchschnittliches amerikanisches Serienniveau dar, aber Texter John Carnell hat aus der chaotischen Erzählung die Filetstücke heraustranchiert, wodurch sich die Lektüre zu einer vergnüglichen Auffrischungstour gestaltet. (Aachener Nachrichten) Hört man die Zahl 42 in Verbindung mit schallendem Gelächter, so kann man sicher sein daß sich Douglas Adams' Fans ganz in der Nähe befinden. Der Meister des skurril grotesken Humors hat schon vor geraumer Zeit eine SF-Pentalogie abgeliefert, die innerhalb kürzester Zeit zu einer Kultserie aufstieg und sämtliche Übersetzer dem Wahnsinn ein gehöriges Stück näher brachte. Jetzt hat sich der Verlag dieses Themas angenommen und bringt die Serie als deutschsprachigen Comic heraus. (...) Hochwertiger Druck und brillante Farben machen das Lesen dieses Comics zu einer wahren Freude. Sogar die Eintragung im Reiseführer »Per Anhalter durch die Galaxis« sind durch geschickte Farbnuancierungen deutlich zu erkennen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Warum nur sind gerade jene Blödeleien so erfolgreich, die einfach überhaupt keinen Sinn mehr verfolgen, weder einen höheren noch einen tieferen? Wo der Gag nicht konstruiert, nicht intellektuell, nicht philosophisch, sondern eigentlich gar nicht vorhanden ist. Muß ja wohl an dieser verflixt komplexen Welt liegen, die jeden halbwegs intelligenten Menschen in den Wahnsinn treibt, wenn er (selbst schuld!) sie zu begreifen versucht. Man flüchtet sich also in altbewährte Gedankentöter wie Sport oder Sprit. Oder eben: Man gibt den grauen Zellen ein so aberwitziges Futter, daß sie sich beschäftigt fühlen, ohne wirklich etwas leisten zu müssen. Auf der intellektuelleren Schiene liest oder guckt man dann Woody Allen oder Monty Python, etwas populärer ist Douglas Adams und sein »Per Anhalter durch die Galaxis« samt diversen Nachfolgebüchern. Wer einmal anfängt zu lachen, ist verloren, wer nicht, langweilt sich zu Tode. Erstaunlich lange hat die Comic-Adaption des Weltraummärchens auf sich warten lassen: Bereits t979 erschien das erste Anhalter-Buch in England, erst '93 wurde der »Comic zum Buch« veröffentlicht. Seit dem Frühjahr '95 gibt's ihn auch in Deutschland. Die übliche Skepsis des Rezensenten derlei »Zweitverwertungen« gegenüber erwies sich ausnahmsweise als unbegründet. Der typisch amerikanischen Fließbandproduktion (...) entsprang ein gelungener Comic, der auch dem Neuling einen gnadenlosen Einstieg in das Anhalter-Universum ermöglicht. (...) Die Zeichnungen sind genau so, wie sie für diese Story sein müssen: Nicht zu künstlerisch, was die Sache zu ernst nehmen würde, und nicht knollennasig, was dem Absurden jeglichen Boden entziehen würde. Viele Gags des Textes zünden erst durch die vermeintlich realistische grafische Umsetzung. Zu alledem hat der Verlag Rogner & Bernhard (bei Zweitausendeins) ein kleines Meisterstück daraus gemacht: Dickes Buch, fest gebunden und fast komplett recycelt, guter Druck und alles für DM 25,-. (Volker Sponholz in: Kiel - Das Stadtmagazin) »Per Anhalter durch die Galaxis« als Comic. Das ist ein Risiko, erhalten die Figuren der Vorlage dadurch Konturen, nehmen optische Gestalt an. Entspricht Arthur Dent eher der Vorstellung der Leserschaft, die sie sich bei der Lektüre der Romane gemacht hat, präsentiert sich Ford Prefect überraschend im roten Anzug, mit gelben, hochgekämmten Haaren und grünen Augen. Auch Zaphod Beeblebrox, seines Zeichens Raumschiffkommandant - bevorzugt sind gestohlene Raumschiffe -, erkennt man eher an seinen zwei Köpfen und den drei Armen als an der Wrestling-Aufmachung. Doch Zeichner Steve Leialoha paßt sich damit eigentlich nur der Skurrilität der Geschichte an, die viel Spielraum für Kuriositäten, unvorhergesehene Wendungen und spinnige Ideen läßt. Grell in der Farbgestaltung, oft wechselnd im Zeichenstil, präsentiert sich die Comicadaption als grelle Achterbahnfahrt. Aber keine Panik. Wir sind natürlich vorbereitet. Der Reiseführer ist im Gepäck, als Hardcover zu einem galaktisch-guten Preis. Für die große Zahl der Adams-Freaks ist dieser Band Pflichtlektüre, die Vollständigkeit aller Adams-Veröffentlichungen immer im Blick. Und wer einfach mal Lust hat, sich auf etwas völlig genial-abgedrehtes einzulassen, der ist hier bestens beraten. (Bulletin Jugend+Literatur) |
| Siehe auch: | Per Anhalter durch die Galaxis (Heyne) |



