Hinter der Maske von Spider-Man

Untertitel: Ein geheimer Blick hinter die Filmkulissen
 
Verlag: Dino entertainment AG
Erschienen: Mai 2002
 
Format: Album
Vierfarbig
 
Genre: Sekundärliteratur
 
Inhalt: Er ist ein ganz normaler Junge. Peter Parker (Tobey Maguire) lebt mit seiner Tante May und seinem Onkel Ben (Rosemary Harris, Cliff Robertson) im New Yorker Stadtteil Queens, geht zur Schule, macht Fotos für die Schülerzeitung und schwärmt für die schöne Mary Jane Watson (Kirsten Dunst). Doch dann kommt der Tag, an dem sich sein Leben radikal ändert: Peter Parker wird von einer genetisch manipulierten Spinne gebissen. Und von nun an wird nichts mehr so sein, wie es mal war.

Schon bald bemerkt Peter die ersten körperlichen Veränderungen an sich: Er wird stärker. Geschmeidiger. Seine Sinne schärfen sich, wenn Gefahr droht. Er kann selbst die steilsten, glattesten Wände hochklettern und unglaubliche Distanzen überspringen. Und er ist in der Lage, Netzflüssigkeit abzusondern - Peter Parker hat die Kräfte einer Spinne.

Begeistert macht Peter das Beste aus seinen neuen Fähigkeiten: Geld. Als Wrestler will er mit diesen Kräften ein Vermögen verdienen. Doch dann stirbt sein geliebter Onkel Ben bei einem Überfall - und das Vermächtnis, das er seinem Neffen hinterlassen hat, wird Peters Schicksal bestimmen: »Mit großer Macht kommt große Verantwortung.« Als Spider-Man widmet Peter Parker sein Leben dem Kampf gegen das Verbrechen. Und er ahnt nicht, dass sein schrecklichster Gegner direkt aus seinem Umfeld kommen wird.

Der ehrgeizige Großindustrielle Norman Osborn (Willem Dafoe), Vater von Peters Zimmergenossen Harry (James Franco), verändert sich plötzlich: Ein Experiment ist auf fatale Weise schief gegangen und hat dem Geschäftsmann körperlich und geistig übernatürliche Kräfte gegeben - ihn aber auch seines Verstandes und jeglicher Skrupel beraubt. Norman Osborn ist nun der Grüne Kobold. Der Superschurke wird zur Geißel von New York. Selbst Mary Jane und Tante May sind vor ihm nicht sicher. Nur einer kann die Zerstörungswut und Mordlust des Grünen Kobolds stoppen: Spider-Man ...


Diesem Helden gehen alle Schurken ins Netz: Nachdem er vor genau 40 Jahren erstmals in einem Comic auftauchte, schwingt sich der bekannteste, erfolgreichste und zugleich menschlichste Superheld aller Zeiten nun auf die große Leinwand: SPIDER-MAN. Kultregisseur Sam Raimi (Ein einfacher Plan, The Gift - Die dunkle Gabe), selbst ein erklärter Fan des Netzschwingers, inszenierte dessen atemberaubende, actiongeladene Abenteuer und seinen Kampf gegen den Grünen Kobold mit sensationellen Spezialeffekten und stets im Geist der weltweit populären und beliebten Marvel Comics von Stan Lee und Steve Ditko.
Die Hauptrollen in dieser Aufsehen erregenden Comicverfilmung der Superlative spielen Tobey Maguire (Gottes Werk & Teufels Beitrag), Willem Dafoe [Shadow of the Vampire), Kirsten Dunst (Girls United, Verrückt/schön), James Franco (Ungeküsst) und die Hollywood-Legende Cliff Robertson (Charly). Unter Raimis virtuoser Regie lässt dieses exzellente Ensemble eine Ikone der modernen Popkultur auf einzigartige Weise lebendig werden: SPIDER-MAN.


Über die Produktion

SPIDER-MAN: Vom Comic zum Zelluloid

Es war im Jahr 1962, als Stan Lee, seines Zeichens Geschäftsführer des Verlags Marvel Comics, und Marvels Figurendesigner Steve Ditko in der letzten Ausgabe des Comics »Amazing Fantasy« einen neuen Superhelden vorstellten: Spider-Man. Er konnte einen solch enormen Erfolg verbuchen, dass »Amazing Fantasy« im März 1963 neu aufgelegt wurde - unter dem Titel »The Amazing Spider-Man«. Seit damals ist Spider-Man nicht nur den Comicfans weltweit ein Begriff, er ist auch zu einem der populärsten Superhelden aller Zeiten avanciert.

«Wir haben über die Jahre auf der ganzen Welt Hunderte von Millionen Spider-Man-Comics verkauft. Ich kenne keinen Amerikaner, der nicht mit unserem Helden vertraut ist. Selbst wenn die Leute nicht alle Facetten seiner Geschichte kennen - SpiderMan ist für jeden eine identifizierbare und beliebte Ikone«, sagt Avi Arad, der Ausführende Produzent von SPIDER-MAN und CEO von Marvel Studios.

40 Jahre nachdem er erstmals der Welt vorgestellt wurde, übernahmen nun der gefeierte Regisseur Sam Raimi und ein talentiertes Team von Künstlern die Aufgabe, einen neuen Spider-Man zum Leben zu erwecken.

Raimi konnte der Herausforderung nicht widerstehen, den weltbekannten Marvel-Comic-Helden auf die Leinwand zu bringen. Er ist seit seiner Kindheit ein Fan der Figur: Zu seinem zwölften Geburtstag beauftragten seine Eltern einen Künstler, ein Gemälde von Spider-Man anzufertigen, das noch heute in Raimis Elternhaus über seinem Bett hängt. Schließlich traf er sich mit Columbia Pictures, um das Aufsehen erregende Filmprojekt zu diskutieren: »Ich ging in das Meeting und erklärte ihnen, warum ich diese Figur so liebe und verehre und warum ich die Leistungen jener großartigen Autoren und Zeichner von Marvel so respektiere«, erinnert sich Raimi an die erste Konferenz mit den Studiobossen. »Am nächsten Tag sagte man mir, dass ich den Job habe.«

Aber obwohl sich Raimi nicht scheute, ins kalte Wasser zu springen, hatte er doch einige Bedenken, die beliebte Ikone auf die Leinwand zu bringen. »Ich bewegte mich mit SPIDER-MAN auf heiligem Boden - seit 40 Jahren bedeutet er den Lesern und Fans so viel«, erläutert der Regisseur. »Als langjähriger Fan empfand ich eine gewaltige Verantwortung, und ich konzentrierte mich auf all die Dinge, die meiner Meinung nach die Figur ausmachen: Ich wollte den Geist und die Seele von Spider-Man einfangen - und außerdem die beste Geschichte erzählen, die wir draufhatten. In meinen Augen war die Stärke der Figur seit jeher, dass sie eine lebensnahe Person ist - einer von uns. Er geht durch die Junior-High- und die Highschool, er ist so was wie ein Außenseiter, er bekommt das Mädchen nicht, er ist pleite... und dann passiert ihm etwas Außergewöhnliches, das ihn zu einem Superhelden macht. Aber abends muss er trotzdem noch seine Hausaufgaben machen.«
Die Produzentin Laura Ziskin war begeistert, dass Sam Raimi die Regie von SPIDER-MAN übernehmen wollte: »Er ist ein großartiger, visueller Geschichtenerzähler mit einem scharfen Sinn dafür, wie man die Puzzleteile zusammensetzen muss, um eine komplexe, mitreißende Actionszene zu inszenieren, ohne dabei die Integrität der Story zu vernachlässigen«, lobt Ziskin ihren Regisseur. »Er ist stets darüber im Bild, ob eine Szene die Story vorantreibt - und er hat ständigen Kontakt zu dem Kind in ihm.«

«Sam hat SPIDER-MAN zu einen Film für jedermann gemacht«, fährt Ziskin fort. »Er hat es geschafft, Jung, Alt, Männer, Frauen, Fans und Nichtfans gleichermaßen anzusprechen.«

Avi Arad, Ausführender Produzent von SPIDER-MAN und Präsident und Chief Executive Officer der Marvel Studios, war ebenfalls von der Entscheidung begeistert, Sam Raimi als Regisseur zu verpflichten: »Wir haben die aktuellste Technologie und sehr talentierte, leidenschaftliche Filmemacher und auch hinter den Kulissen ein Team, um einen wahrhaft atemberaubenden SPIDER-MAN zu erschaffen«, bringt er die Dreharbeiten auf den Punkt.

Ein zentraler Punkt, mit dem man dem Vermächtnis von Spider-Man gerecht werden wollte, war in den Augen der Filmemacher die sorgfältige Besetzung der Figuren - besonders der von Peter Parker/Spider-Man. Die Entscheidung für Tobey Maguire war zufällig. »Wir hatten etliche großartige Schauspieler auf dem Zettel, die allesamt Spider-Man hätten verkörpern können, und es war eine Freude, sie beim Vorsprechen zu erleben. Aber Tobey Maguires Darstellung von Peter Parker war so kraftvoll, dass sie uns umhaute«, erinnert sich Sam Raimi. »Er war sehr wahrhaftig, sehr stark in seiner Stille - und er brachte viele Qualitäten mit, die die Figur erst zum Leben erweckt haben.«

«Tobey ist so bemerkenswert - er betrat den Raum und überzeugte uns alle auf Anhieb«, pflichtet Laura Ziskin Raimi bei. »Er ist Schauspieler mit Leib und Seele, er ist einfach erstaunlich. Tobey fokussiert den Film, und ich finde, er hat den Herzschlag von Spider-Man.«

Die Besetzung von Kirsten Dunst als Mary Jane, die langjährige, heimliche große Liebe von Peter Parker, war ebenfalls ein Glücksfall. »Wir suchten eine Schauspielerin für MJ, die nicht nur Talent und Schönheit besitzen sollte, sondern bei der auch die Chemie mit Tobey stimmt«, erläutert Raimi. »Wir wollten, dass sich das Publikum wünscht, die beiden kämen zusammen - nur so funktioniert der Film. Als wir Kirsten und Tobey bei den Probeaufnahmen beobachteten, klickte es. Und wir wussten, dass wir unsere MJ gefunden hatten.«

Die komplizierte, doppelgesichtige Figur von Norman Osborn alias Grüner Kobold verlangte ebenfalls nach einem ganz besonderen Schauspieler. Der unglaublich begabte Willem Dafoe macht diese beiden widerstreitenden Persönlichkeiten auf einzigartige Weise lebendig. »Wir brauchten jemanden, der eine Vaterfigur für Peter Parker darstellen konnte«, erklärt Raimi. »Uns war wichtig, dass Peter und Norman im Film eine besondere Beziehung aufbauen. Wenn der Kobold herausfindet, dass Spider-Man in Wirklichkeit Peter Parker ist - der Junge, den er unter seine Fittiche genommen hat, wie einen Sohn liebt und damit die Zuneigung zu seinem eigenen Fleisch und Blut verleugnet -, muss er einen bitteren Preis zahlen. Das ist eine extrem schwierige Aufgabe, und Willem Dafoe hat uns mit seinem Talent, seinen Ideen, seiner Vielseitigkeit und seiner Großzügigkeit den anderen Schauspielern gegenüber immer wieder überrascht.«

Ian Bryce, seines Zeichens Produzent von SPIDERMAN, pflichtet Raimi bei: »Willem ist ein fantastischer Schauspieler, und er hat beide Teile seiner Figur hervorragend dargestellt. Im Film gibt es einige Momente, in denen er die beiden Charaktere in der gleichen Szene spielen muss. Eine gewaltige Herausforderung für jeden Schauspieler, aber Willem Dafoe hat sie ausgezeichnet gemeistert.«

Das Interesse von Tobey Maguire an der Rolle von Peter Parker wurde durch die starke Geschichte von SPIDER-MAN und dem ersten Treffen mit dem Regisseur Sam Raimi verstärkt. »Ich hatte schon Interesse an SPIDER-MAN - aber nur, wenn der Film auf eine ganz bestimmte Art und Weise erzählt wird«, gibt der Mime zu Protokoll. »Ich wollte auf keinen Fall in einem großen Film mitspielen, in dem die Geschichte zu Gunsten der Action vernachlässigt wird. Als ich hörte, dass Sam Raimi Regie führen sollte, horchte ich auf. Als wir uns trafen und redeten, war es großartig: Er ist intelligent, charmant, witzig, und er schaffte es, dass ich mich gleich als Mitglied eines Teams fühlte. Sam ist ein großartiger Kollege und ein extrem innovativer Filmemacher. Ich habe es sehr genossen, mit ihm zu arbeiten.«

«Peter Parker hat einen schweren Verlust in seinem Leben hinnehmen müssen«, erklärt Maguire die Geschichte. »Nun ist er gerade auf einer Art spiritueller Reise und reift vom Kind zum Mann. Darüber hinaus empfindet er eine enorme Verantwortung durch seine Superkräfte, er weiß, dass er dafür Opfer bringen muss - und dass er sie nutzen muss, um den Menschen um ihn herum Gutes zu tun. Ich denke, das ist eine großartige Entwicklung und eine wunderschöne Liebesgeschichte.«
Im frühen Stadium der Geschichte ist Peter von seinen hervorsprießenden Kräften verängstigt, erschrocken und verwirrt. Der Versuch, seine neuen Fähigkeiten unter Kontrolle zu bringen, bedeutet für ihn zunächst einen Kampf mit sich selbst. »Peter spürt diese unglaublichen Veränderungen und wird außerdem von den Menschen missverstanden - er muss erst mal lernen, mit seiner neuen Macht umzugehen und ein verantwortungsbewusster junger Mann zu werden«, sagt Sam Raimi. »Vielleicht ist das eine Reise, die wir alle mal antreten mussten. Darum können wir uns wahrscheinlich mit Peter Parker so gut identifizieren.«

«Wenn Peter zum ersten Mal seine neuen Kräfte bemerkt, ist er zunächst ein bisschen ungeschickt und macht ein paar Fehler: Er klatscht zum Beispiel an ein Gebäude, als er das Schwingen und Springen übt«, erläutert John Dykstra, der Designer der visuellen Effekte. »Er erlebt all die Dinge, durch die man sich kämpfen muss, wenn man zum Beispiel lernt, ein Fahrrad zu fahren - zu Beginn ist er wacklig, aber dann gewinnt er Selbstvertrauen und Fertigkeit und geht eleganter und aggressiver mit seinen Kräften um.«

Kirsten Dunst war aus verschiedenen Gründen von SPIDER-MAN fasziniert. »Am Anfang war ich sehr aufgeregt, weil das Drehbuch topsecret war und auf jeder einzelnen Seite Stempel von Columbia prangten«, lacht die Schauspielerin, als sie sich an den Moment erinnert, an dem sie zum ersten Mal das Skript in ihren Händen hielt. »Aber das Buch war so kraftvoll, und ich mochte den Charakter von MJ auf Anhieb. Trotz der Unglücke in ihrem Leben ist sie sehr stark, und sie ist ein gutes Vorbild für die jungen Mädchen, die den Film sehen werden.«

Obwohl sich MJ des Öfteren in gefährlichen Situationen wiederfindet, aus denen sie Spider-Man retten muss, bemerkt Dunst: »MJ ist auf ihre eigene Art und Weise stark ... ich habe eine Szene, in der sich MJ verteidigen muss, und sie steht ihren Mann - sie kann definitiv jemandem in den Hintern treten!«

Auch von ihrem Regisseur Sam Raimi ist Kirsten Dunst hellauf begeistert: »Er ist so intelligent und lustig am Set. Die Dreharbeiten hätten für Schauspieler und Crewmitglieder extrem stressig werden können, aber er war immer in der Lage, alle entspannt und bei guter Laune zu halten. Sam hat eine großartige Vorstellungskraft, und immer wenn ich mit ihm über Spider-Man gesprochen habe, funkelten seine Augen. Sein Wissen und seine Liebe zur Geschichte von Spider-Man ist in dem Film zu spüren.«

Willem Dafoe drehte gerade einen Film in Spanien, als ihm das SPIDER-MAN-Skript in die Hände fiel. »Ich mochte das Drehbuch sehr, und ich dachte mir, dass Sam Raimi eine exzellente Wahl für den Regiestuhl ist«, erinnert er sich. »Also rief ich ihn an und im Verlauf von zwei Stunden erklärte er mir die Story aus seiner Sicht. Er sprach in kniffligen psychologischen Termini über die Geschichte, und ich war sehr überrascht und gefesselt.«

Darüber hinaus fühlte sich Dafoe von der Dynamik angezogen, die der doppelte Charakter von Norman Osborn und dem Grünen Kobold mit sich brachte. »Die Motivation des Kobolds warf einige interessante Fragen auf«, erläutert der Schauspieler. »In seinen Reden ist die Argumentation des Kobolds manchmal geradezu Angst einflößend überzeugend, zum Beispiel in seiner Rede über elitäres Denken. Die philosophischen und politischen Motivationen der beiden Figuren waren für mich sehr interessant.«

Zur ebenso ausbalancierten wie talentierten Besetzung von SPIDER-MAN gehören außerdem James Franco, Cliff Robertson, Rosemary Harris und J. K. Simmons. Franco spielt Harry Osborn, Norman Osborns Sohn, Zimmergenosse von Peter Parker und sein Konkurrent um die Gunst der schönen Mary Jane. Franco stand gerade in einer Hauptrolle neben Robert De Niro in Michael Caton-Jones' »City by the Sea« (2002) vor der Kamera und spielte die Hauptrolle in dem hochgelobten TV-Film »James Dean« (2001), für den er mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde.

Die Kraft der SPIDER-MAN-Geschichte wird von den komplizierten Beziehungen zwischen den Charakteren unterstützt. Peter Parker versteckt sein starkes Verlangen für Mary Jane, die ihm zunächst ausweicht und dafür mit Peters bestem Freund Harry Osborn ausgeht. Diese Tatsache stellt die Freundschaft der beiden jungen Männer ebenso auf den Prüfstand wie die väterlichen Gefühle, die Norman Osborn, Harrys Vater, Peter entgegenbringt und damit den eigenen Sohn verleugnet.

«Die Beziehung zwischen Harry und seinem Vater ist ziemlich turbulent«, erläutert James Franco. »Es ist die klassische Geschichte eines Sohnes, der um die Zuneigung seines Vaters kämpft. Weil er es mit seinen guten Taten nicht schafft, dessen Aufmerksamkeit zu erregen, rebelliert er.«

«Es ist eine sehr interessante Dreiecksbeziehung zwischen Norman Osborn, seinem Sohn Harry und Peter Parker«, pflichtet ihm Willem Dafoe bei. »All die Schichten von Identifikation, Loyalität und Liebe, die es auch im wahren Leben gibt, werden zwischen diesen drei Figuren ausgespielt.«

Franco war schon lange, bevor er zum Team stieß, um Norman Osborns Sohn zu spielen, ein großer Fan von Willem Dafoe. »Ich liebe seine Arbeit«, sagt Franco. »Ich verehre ihn seit Jahren, wegen seiner atemberaubenden Arbeit in »Mississippi Burning« (Mississippi Burning - Die Wurzeln des Hasses, 1988) oder »The Last Temptation of Christ« (Die letzte Versuchung Christi, 1988). Willem ist wunderbar geistreich und ist beim Drehen sehr inspirierend - es ist eine Freude, mit ihm zu arbeiten.«
Cliff Robertson spielt Peter Parkers geliebten Onkel Ben. Robertson gewann für seine unvergessliche Darstellung des Titelhelden in »Charly« (Charly, 1968) einen Oscar und spielte in seiner rund 60-jährigen beruflichen Laufbahn in über 50 Filmen, darunter »Picnic« (Picknick, 1955), »Three Days of the Condor« (Die drei Tage des Condor, 1975], »Obsession« (Schwarzer Engel, 1976), »Escape from L.A.« (Flucht aus L.A., 1996), »Falcon Down« (Falcon Down - Todesflug im Eismeer, 2000) und »Renaissance Man« (Mr. Bill, 1994).

«Wenn es jemanden gibt, der ein typischer, warmherziger und liebender Onkel ist und der jemandem, der nicht sein Sohn ist, ein guter Vater sein will - dann ist das Onkel Ben«, erklärt Robertson seine Filmfigur. »Peter bringt seinem Onkel viel Liebe und Respekt entgegen, aber dann kommt der Moment, in dem Peter seine Superkräfte entwickelt und er zögert, seinem Onkel davon zu erzählen. Und Peters Geheimnis schafft eine Spannung zwischen ihm und seinem Onkel Ben.«

Rosemary Harris verkörpert Peter Parkers Tante May. Sie wurde für ihre Performance in »Tom and Viv« (Tom & Viv, 1994) an der Seite von Willem Dafoe mit einer Oscars-Nominierung geehrt und spielte zuletzt neben Ralph Fiennes in dem von der internationalen Kritik hochgelobten Drama »Sunshine« (Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein, 1999). Zu der umfangreichen Filmographie von Rosemary Harris zählen auch »The Boys from Brazil« (Boys from Brazil, 1978), »Crossing Delancey« (Sarah und Sam, 1988), Kenneth Branaghs »Hamlet« (Hamlet, 1996) und »My Life So Far« (1999).


Harris genoss die Ironie des Schicksals, dass sie nach »Tom and Viv« (Tom & Viv, 1994) bei den Dreharbeiten zu SPIDER-MAN erneut mit Willem Dafoe zusammentreffen sollte. »In Tom and Viv hat Willem den Autoren T. S. Eliot gespielt, und ich war seine Schwiegermutter«, lacht die Schauspielerin. »Meine Figur war damals ziemlich gemein zu seinem Charakter, also konnte sich der Schwiegersohn jetzt, bei SPIDER-MAN, rächen! In einer Szene als Grüner Kobold kracht Willem auf seinem Gleiter durch meine Schlafzimmerwand und terrorisiert mich.«

Harris arbeitete in SPIDER-MAN bereits zum zweiten Mal mit dem Regisseur Sam Raimi zusammen, nachdem sie bereits in dessen Mystery-Thriller »The Gift« (The Gift - Die dunkle Gabe, 2000) die Großmutter von Cate Blanchett gespielt hatte. Sie pflichtet ihren CoStars bei, die ihre aufrichtige Zuneigung zu ihrem Regisseur bekunden. »Ich verehre Sam - er ist wunderbar«, lobt Rosemary Harris. »Bei vielen Regisseuren hat man als Schauspieler das Gefühl, sie stünden mit einem Rohrstock oder so etwas hinter einem. Aber Sam ist anders - er ist ein liebenswerter Mann, und es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten. Er ist warmherzig, höflich und darüber hinaus extrem talentiert.«

J. K. Simmons spielt J. Jonah Jameson, den ruppigen, Zigarren kauenden Redakteur des »Daily Bugle«. Auch Simmons stand vor SPIDER-MAN bereits für Sam Raimi vor der Kamera, und zwar in »The Gift« (The Gift - Die dunkle Gabe, 2000) und »For Love of the Game« (Aus Liebe zum Spiel, 1999). Zu den weiteren Filmen des Mimen zählen »The Mexican« (Mexican - Eine heiße Liebe, 2001), »Autumn in New York« (Es begann im September, 2000), »The Jackal« (Der Schakal, 1997), »The Cider House Rules« (Gottes Werk & Teufels Beitrag, 1999) und »Extreme Measures« (Extrem ... mit allen Mitteln, 1996). Außerdem stand er in der HBO-Serie »Oz« als intriganter Gefängnisinsasse Vernon Schillinger vor der Kamera.

«Jameson ist der stolze Besitzer des letzten Bürstenhaarschnitts in Amerika! Und für mich ist jede Frisur erst mal eine gute Sache«, lacht Simmons, der deutlich mehr Humor besitzt als seine Filmfigur. Simmons findet in jedem seiner Charaktere etwas Versöhnliches, und J. Jonah Jameson bildet da keine Ausnahme. »Er ist ein klassischer Angeber und Brummbär und schreit alle seine Untergebenen zusammen - einschließlich Peter Parker«, erklärt Simmons. »Aber darüber hinaus ist er ein leidenschaftlicher Verfechter der Bürgerrechte mit hohen journalistischen Idealen - er verkörpert die klassische amerikanische Erfolgsstory.«


Die Dreharbeiten für SPIDER-MAN beginnen

Die erste Klappe von SPIDER-MAN fiel am 8. Januar 2001 in der Halle 29 der Sony Pictures Studios, wo Peter Parkers Heim errichtet wurde, in dem er zusammen mit seiner Tante May und seinem Onkel Ben lebt. In Halle 27 wurde die Arena für die Wrestling-Szene aufgebaut, in der Peter einen scheinbar ungleichen Kampf gegen den Angst einflößenden Bone Saw McGraw austragen muss, der von dem Wrestling-Star und Schauspieler »Macho Man« Randy Savage verkörpert wird. Über 1.000 Statisten brüllten Savage entgegen, als sein Bone Saw McGraw Peter Parker in dessen behelfsmäßigem Spider-Man-Kostüm quälte.

«Für diese Szene hatten wir einen Set vor Augen, in dem das Publikum direkt über den Kämpfern steht«, erläutert Sam Raimi. »Wir wollten, dass sich Tobey als Peter fühlt, als sei er in einem Aquarium. Und die Intensität und Kraft der Menge sollte die beiden bei ihrem Kampf aufputschen.«

Raimi arbeitete eng mit dem Szenenbildner Neil Spisak zusammen, um die besondere Atmosphäre des Wrestling-Rings zu schaffen. »Ich fragte Neil, ob es möglich sei, die Sitzreihen in einem sehr steilen Winkel aufzuschichten, so dass sich die Zuschauer direkt über dem Käfig befinden, in dem der Kampf stattfindet«, erklärt der Regisseur seine Absichten. »Die Menge bringt eine Menge Energie in die Szene - sie will sehen, wie der neue Kämpfer in Stücke gerissen wird.«

Diese Sequenz findet in einem frühen Stadium von Peter Parkers Transformation in Spider-Man statt, in dem er sich des ganzen Ausmaßes seiner Kräfte noch nicht bewusst ist - geschweige denn sie unter Kontrolle hat. Bruce Campbell, Schauspieler und langjähriger Weggefährte von Sam Raimi, spielt den Ring-Moderator des Wrestling-Kampfes, der die Zuschauermassen bis hin zum Rausch anheizt, als der Kampf immer heftiger wird.

Das frühere Boeing-Werk in Downey, Kalifornien, wurde zu einem jener Sets für die Szenen am Times Square, an dem der Grüne Kobold bei dem World Unity Festival einen fürchterlichen Überraschungsauftritt hat. In Sonys Halle 27 wurde ein ähnlicher Set mit einem hydraulischen, zusammenbrechenden Balkon errichtet, an dem MJ gefährlich hoch über dem Times Square baumelt.

«Die Sequenz am Times Square mit dem World Unity Festival war extrem kompliziert und wurde an verschiedenen Drehorten gefilmt«, erinnert sich Raimi. Er verweist auf die Verdienste von Produktionsdesigner Spisak, Visual-Effects-Designer John Dykstra, Special-Effects-Supervisor John Frazier, Stuntkoordinator Jeff Habberstad, Storyboard-Zeichner Doug Lefler, die Schauspieler und etliche andere Crewmitglieder, die durch ihre Arbeit für den Erfolg der Szene verantwortlich waren.

«Die Grundlagen für die optischen Effekte haben wir direkt in New York am Times Square gefilmt, danach drehten wir die Gebäudestrukturen in der Halle 27 auf dem Sony-Gelände«, sagt Raimi. »Neil Spisak und sein künstlerisches Team haben in der Halle eine dreistöckige Hochhaussektion mit einem Balkonteil entworfen und gebaut, das man wegbrechen kann. Dort filmten wir einen Großteil dieser Actionsequenz. Weitere Elemente der Szene haben wir in Downey gedreht, wo wir einen Straßenzug des Times Square nachgebaut hatten. Etliche andere Bausteine entstanden natürlich im Computer, und wegen der verschiedenen Verfahren und Locations wurde dies eine der kompliziertesten, vielschichtigsten Szenen im Film. Allein die Planung nahm Monate in Anspruch.«

Neil Spisaks Herausforderung bei dieser Szene war es, die von ihm entworfenen Gebäude so zu proportionieren, dass sie nahtlos in das finale Bild passten. »Ich ersetzte ein ganzes Gebäude am Times Square durch ein anderes, das unsere künstlerische Abteilung entworfen und errichtet hatte«, erklärt der Produktionsdesigner. »Neben dem Balkonstück aus Halle 27 hatten wir ein weiteres Set gebaut, das das Erdgeschoss und die angrenzende Straßenfläche unseres Hauses am Times Square darstellte. Diese Sequenz, in der Peter für den »Daily Bugle« vom World Unity Festival berichten soll, in der sich MJ und Mitglieder der OsCorp-Geschäftsleitung hoch über dem Boden in tödlicher Gefahr befinden und der Kobold seinen Auftritt hat, ist miteinander verknüpft: Wenn der Balkon zerbröckelt, müssen Teile davon auf das andere Set fallen... im Endschnitt sieht es dann so aus, als sei alles an ein und demselben Gebäude gefilmt - ein Gebäude, das zu einem Teil der Figuren im Film geworden ist.«

Auch für den Special-Effects-Supervisor John Frazier wurde diese Sequenz zur größten Herausforderung im Lauf der Produktion. »Die Hydraulik des Balkons wurde per Computer kontrolliert, und unsere Hauptdarstellerin Kirsten Dunst stand auf dem Balkon, den wir im 90-Grad-Winkel kippen wollten«, erinnert sich Frazier. »Wir zerbrachen die Scheiben und bewarfen sie mit Trümmern - es war jedes Mal wie eine Achterbahnfahrt in einem Themenpark, wenn sie sich in diese Apparatur stellte, die wir dann einstürzen ließen. Aber natürlich war Kirstens Sicherheit unsere höchste Priorität, und sie hat sich tapfer gehalten.«

«In diesem Film habe ich mehr Actionszenen gedreht als in jedem anderen meiner Filme«, grinst Kirsten Dunst. »Ich habe mich stundenlang vom Regen durchnässen lassen müssen, habe in Sicherheitsgurten in dünner Luft gehangen, bin mit Dingen beworfen worden und habe mir dabei die Seele aus dem Leib kreischen müssen - und hatte dabei einen Riesenspaß!«

Außerdem lobt Dunst die Arbeit des Stuntkoordinators Jeff Habberstad, der ihr das Selbstvertrauen eingeflößt hat, das sie für die physischen Herausforderungen ihrer Rolle brauchte: »Jeff ist unglaublich. Er ist so ruhig und kontrolliert - das hat mich immer wieder selbst beruhigt. Ich habe mich niemals wirklich in Gefahr begeben müssen. Mein Stunt-Double Jeri Habberstad, Jeffs Schwester, hat sich dann um den anstrengenderen Teil der Arbeit gekümmert.«

Die Actionsequenzen in luftiger Höhe, die die Geschichte erforderten, stellten Frazier ebenfalls vor eine gewaltige Herausforderung. »Viele Actionszenen finden zwischen dem siebten und dem vierzigsten Stock in der Luft statt - also mussten wir verstärkt auf die Wetterbedingungen und Windverhältnisse achten, als wir die Flugszenen gedreht haben«, erläutert Frazier. »Wenn man mit jemandem in die Luft geht und bei zwei, drei Metern angekommen ist, riskiert man, dass man an ein Gebäude knallt - also hatten wir immer die äußeren Bedingungen im Blick, die Sicherheitsgurte und das andere Equipment, um die Sicherheit unserer Darsteller zu gewährleisten.«

Neben den sensationellen Actionszenen wartet das World Unity Festival am Times Square auch mit einem Gastauftritt von Macy Gray auf, die den Song »My Nutmeg Phantasy« aus ihrem letzen Epic-Album »The Id« singt. Im Verlauf der Szene wird Grays Auftritt von einem unwillkommenen Besucher aus der Luft unterbrochen: Der Grüne Kobold schwebt herab, um die Menge in Angst und Schrecken zu versetzen.

Zusätzlich zu den umfangreichen Dreharbeiten in den verschiedenen Hallen filmte die Produktion auch an zahlreichen Orten in Los Angeles, unter anderem im Natural History Museum, das als Forschungslabor der Columbia University diente, in dem Peter Parker von einer genetisch manipulierten Spinne gebissen wird. Das historische Gebäude von Pacific Electric im Stadtzentrum von Los Angeles lieferte genug Raum, um die Redaktion des »Daily Bugle« aufbauen und einrichten zu können, und im Greystone Mansion in Beverly Hills wurde das Innere von Norman Osborns Anwesen gedreht.

Im April zog die Produktion dann nach New York, um dort zwei Wochen lang in Manhattan, Queens, Roosevelt Island und auf dem Wasser nahe der Queensboro Bridge zu drehen. Das Moondance Diner in Soho wurde zum Schauplatz eines überraschenden Treffens zwischen Peter und MJ, die Queensboro Bridge zum Hintergrund einer dramatischen Szene, in der Spider-Man gegen seinen Erzfeind antreten muss, und ein Häuserdach in Queens war die Startrampe, von der aus Peter die ersten Versuche unternahm, seine neu gewonnenen Kräfte einzusetzen. Vor der Fassade der Low Library auf dem Campus der Columbia University wurden Szenen des schicksalhaften Ausflugs gedreht, in dessen Verlauf Peter durch einen Spinnenbiss seine Bestimmung findet. Ein Dachgarten über dem Rockefeller Center gegenüber der St. Patricks Cathedral diente als Landepunkt von Spider-Man, der MJ nach einer schrecklichen Feuerprobe wieder in Sicherheit bringt.

Für die letzte Phase der Dreharbeiten von SPIDERMAN kehrte das Team danach wieder nach Los Angeles zurück.


SPIDER-MAN: Eher Akrobat als Muskelheld

Tobey Maguire verbrachte mehrere Monate damit, seine Kraft und Behändigkeit zu trainieren und sich auf die physischen Anforderungen seiner Rolle als Spider-Man vorzubereiten. »Ich habe an meiner Beweglichkeit gearbeitet, hauptsächlich durch Yoga-Übungen, und zusammen mit einem Gymnastiklehrer an meiner Reaktionsgeschwindigkeit und Sprungkraft gearbeitet«, erläutert Maguire. »Ich habe viel Zeit auf dem Trampolin verbracht, Salti gemacht, Tritte und Schläge geübt und außerdem noch Gewichte gestemmt.« Darüber hinaus schärfte der Schauspieler durch Jogging, Fahrradfahren und Herztraining seine Ausdauer, um sich auf die anstrengenden Dreharbeiten vorzubereiten.

«Es war toll, mit Tobey zu arbeiten«, gibt Stuntkoordinator Jeff Habberstad zu Protokoll. »Wir haben etliche Monate vor Beginn der Dreharbeiten angefangen, mit ihm zu arbeiten. Am ersten Tag kletterte ich mit ihm rund zehn Meter hoch in die Gerüste der Halle und bat ihn, mir zu vertrauen. Dann sagte ich ihm, er solle herunterspringen und ich würde ihn kurz über dem Boden auffangen. Er tat es ein paar Mal, dann sagte er mir: »Ich würde von so weit oben hinunterspringen, wie du es von mir verlangst.« Er war einfach furchtlos.«

Auch Willem Dafoe trainierte ausführlich für seinen Part als Grüner Kobold. Der langjährige Yoga-Schüler verbrachte viele Stunden mit dem Stuntkoordinator Jeff Habberstad und Gleitflug-Technikern, als er auf seinem Kobold-Gleiter probte, einem geflügelten, metallischen, waffengespickten Gerät, auf dem der Kobold herabgleitet und seine menschliche Beute jagt.

Der Gleiter, das bevorzugte Transportmittel des Kobolds, beherbergt ein eindrucksvolles Arsenal von Maschinengewehren, Kürbisbomben und Mini-Raketen. Außerdem ist er mit Dreizacken ausgestattet, die bei einem Nahkampf vom Gleiter aus abgeschossen werden können.

«Der Trick ist, anmutig auszusehen ... und nicht von dem Ding runterzufallen!«, lacht Willem Dafoe. »Ich hatte schon ein wenig Angst, weil meine Füße in diesen Halterungen steckten, die an dem Gleiter angebracht waren. Die Balance zu halten war das Wichtigste.«

Mittels einer computergesteuerten Hydraulik konnte der Gleiter herabstoßen, in den Sinkflug gehen und wieder in die Höhe schnellen. Dafoe hielt nach den Proben auf dem Gleiter so virtuos seine Balance, dass er manchmal sogar die Fähigkeiten der Stuntleute in den Schatten stellte. »Es ist geradezu unglaublich, mit Willem zu arbeiten«, lobt Jeff Habberstad. »Er stellt sich auf den Gleiter und schlüpft in die Haut seiner Figur - das zu beobachten ist einzigartig und atemberaubend.«

Die Filmemacher waren sich der Sorgfalt wohl bewusst, die sie beim Kostümdesign ihrer beliebten Hauptfiguren in SPIDER-MAN walten lassen mussten, und Sam Raimi war begeistert, als der dreifach mit einem »Oscar« ausgezeichnete Kostümdesigner James Acheson zum Team des Films stieß. »Wir hatten großes Glück, dass Jim die Kostüme für SPIDER-MAN gestalten wollte«, sagt Raimi. »Ich hatte nicht vor, das Kostüm von Spider-Man neu zu erfinden - ich wollte es übertragen, um den Spider-Man, den Jung und Alt kennt, auf die große Leinwand zu bringen. Das war in vielerlei Hinsicht eine gewaltige Herausforderung, und Jim zauberte einige großartige Techniken aus dem Ärmel - das seidenglänzende, muskelbetonende Äußere des Kostüms gab Spider-Man die Fähigkeit, sich so zu bewegen, wie er sollte - nämlich wie ein Tänzer in der Luft. Gleichzeitig gab es der Figur einen unglaublich starken Look, ohne sie mit einem Muskelkostüm aufzupumpen, wie man das vielleicht von anderen Superhelden kennt.«

«Es war eine schwierige Aufgabe, das Kostüm von Spider-Man zu schaffen, es für den Film lebendig und schön aussehen zu lassen«, erklärt die Produzentin Laura Zisikin. »James Acheson ist wunderbar, und er hat einen hervorragenden Job gemacht. Es passiert so viel, wenn man sich das Design anschaut - die Art, wie es tags und nachts das Licht einfängt ... es ist sehr effektreich.«

Die Kostüme, die James Acheson gestaltet hat, rangieren von historisch-klassischer Eleganz wie in »Dangerous Liaisons« (Gefährliche Liebschaften, 1988) bis hin zu Ungeheuerlichkeiten der Comedy-Truppe Monty Python, für die Acheson in »Monty Python's Meaning of Life« (Monty Python's Der Sinn des Lebens, 1983), »Time Bandits« (Time Bandits, 1981) und »Brazil« (Brazil, 1985) verantwortlich zeichnete. Er nahm die Herausforderungen an, vor die er mit dem Kostümdesign von SPIDER-MAN gestellt wurde.

«Wir haben versucht, kinetisch zu denken und ein Kostüm für eine Figur zu gestalten, die fliegt, sich überschlägt und in ihren Bewegungen sehr athletisch und gymnastisch ist. Wir hatten etwas sehr Flexibles im Sinn«, sagt Acheson. »In unseren Diskussionen waren wir uns schnell einig, dass Spider-Man eher ein Athlet als ein Muskelprotz ist, der hinter einer dicken Latexschicht verborgen ist.«

Acheson überlegte gemeinsam mit Regisseur Raimi und den anderen Filmemachern, wie das Design des Kostüms aussehen könnte, das schließlich im Lauf von sechs Monaten entwickelt wurde. »Es basiert auf Spannung und ist aus einem Stück, von den Stiefeln bis hin zur Maske«, erklärt Acheson. »Die Stiefel wurden direkt in das Kostüm eingearbeitet, und das Kostüm selbst wurde mit computergenerierten rechtwinkligen Schablonen bedruckt, um die Illusion eines 3-DEffekts zu erzeugen. Es gibt über 120 einzelne Seidenschichten auf dem Anzug, die für die Schattierungen und Hervorhebungen sorgen, und die Maske ist mit Oakley-Linsen ausgestattet.«

Das Netz des Kostüms wurde aus Latex modelliert und gefärbt und das endgültige Design von computergesteuerten Schneidewerkzeugen geschnitten. Ein Team von Klebern und Malern applizierte das Netz auf dem komprimierten Kostüm und bemalte es mit diversen metallfarbenen Schichten. Insgesamt wurden 24 Kostüme für Spider-Man hergestellt, darunter einige, die im Verlauf der Handlung arg mitgenommen oder gar zerrissen werden sollten.

Für das Kostüm des Grünen Kobolds ließ sich Acheson von diversen Elementen inspirieren, unter anderem von japanischen Kunstdrucken, Reptilienschuppen, Comics und Weltraumanzügen. »Wir haben etwas geschaffen, das teils Rüstung, teils Fluganzug und teils Reptil ist«, sagt der Kostümbildner. »Wir haben sogar ein bisschen Inspiration aus der Skulptur der Schnallen von Armbanduhren gewonnen. Außerdem hatten wir bei dem Design immer im Hinterkopf, dass Norman Osborn durch seine Firma OsCorp an der Entwicklung aktuellster Rüstungstechnologie beteiligt ist, also sollte sein Kostüm dies auch reflektieren.« Und genauso wie das Kostüm von Spider-Man war auch das des Kobolds kompliziert herzustellen: »Es gibt ungefähr 65 einzeln gefertigte Teile auf dem Kobold-Kostüm, das aus perlmuttgrünem Vinyl hergestellt wurde«, bemerkt Acheson. »Außerdem wurden rund 1.000 einzelne Schnittstücke auf dem Kostüm angebracht. Der Anzug selbst ist leuchtend, weil das Vinyl mit Perlmuttfarbe überstrichen wurde.« Acheson arbeitete bei Design und Herstellung des Kobold-Kostüms und der Maske eng mit der Trickfirma Amalgamated Dynamics Inc. zusammen. Die Maske wurde aus vakuumgeformtem Plastik und Fiberglas hergestellt, verchromt, bemalt und ebenfalls mit Oakley-Linsen ausgestattet. Nachdem die Herstellung des Kostüms beendet war, brauchte es täglich 30 Minuten und drei Helfer, bis sich Willem Dafoe in den Anzug gezwängt hatte.

Lange bevor sich die Persönlichkeit von Norman Osborn spaltet und die Person des Grünen Kobolds zum Vorschein kommt, deutet eine Sammlung in seinem Haus auf die bevorstehende Transformation hin: »Im Wohnzimmer von Osborns Haus sieht man eine gewaltige Sammlung Kriegermasken aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen«, bemerkt Laura Ziskin. »Dieser visuelle Verweis hilft uns, Normans Motivation zu verstehen, warum er eine Maske als Teil seiner Kobold-Persönlichkeit braucht - sie hat ihre Vorgeschichte in einem kriegerischen Geist, der von Osborns künstlerischer Kollektion widergespiegelt wird.«


Der Look von SPIDER-MAN: Produktionsdesign und Kamera

Es war den Filmemachern wichtig, dass die Welt von SPIDER-MAN in der realen Welt von New York verwurzelt ist, wo auch die Story angesiedelt ist. Das stellte das Team aber erneut vor einige Schwierigkeiten: »Um die Geschichte auf das Publikum ausstrahlen zu lassen, wollten wir keine superstilisierte, den Comics entlehnte Realität erzeugen, wie man sie aus anderen Comicverfilmungen kennt«, sagt Sam Raimi. »Das machte es für uns stilistisch schwierig, denn wenn man diese fantastische, farbenfrohe Figur in den normalen New Yorker Alltag transportiert, ist es einfach zu unharmonisch. Also sind wir an den Rand der Realität gegangen - es gibt Teile von New York, die magisch sind. Also haben wir unsere Version der Stadt aus diesen magischen Teilen heraus erschaffen. Fast jedes unserer Gebäude existiert tatsächlich in Manhattan, aber wir haben sie zu bestimmten Zeiten gefilmt oder ein paar Kleinigkeiten zu ihrem Design oder ihrer Architektur hinzugefügt. Oder wir haben sie aus bestimmten Winkeln beleuchtet, um die Umgebung ein wenig zu verwandeln.«

«Eines der Elemente, die ich mit meinem Produktionsdesign erreichen wollte, war eine leicht überdimensionierte und irgendwie klassizistische Architektur«, bemerkt der Produktionsdesigner Neil Spisak, der ein Team von Künstlern, Malern, Konstrukteuren und Straßenbauern leitete, um die Atmosphäre von SPIDER-MAN an über 100 Sets in Los Angeles und New York herzustellen, die die Geschichte erforderte. »Weil viele Actionsequenzen in der Luft stattfinden - schließlich schwingt sich Spider-Man zwischen den Wolkenkratzern von New York umher -, haben wir Gebäudespitzen und Gesimse an der oberen Architektur der Häuser entworfen. Flächen, die man normalerweise nicht im Blick hat.«

«Die Welt von Spider-Man umfasst hauptsächlich den Himmel über Manhattan, also haben wir uns Hunderte von Dächern in New York angeschaut«, ergänzt Chefkameramann Don Burgess. »Wir durften eine Seite von New York sehen, die die meisten Menschen noch nie gesehen haben. Das bringen wir in den Film ein, und ich denke, das ist sehr aufregend.«

Burgess' größte Herausforderung bei SPIDER-MAN in Bezug auf die Beleuchtung war die knifflige Sequenz am Times Square, für die er eng mit Sam Raimi, John Dykstra, und Neil Spisak zusammenarbeitete. »Ich musste ein Beleuchtungssystem gestalten, das den roten Faden durch all die verschiedenen Flächen, an denen wir die Sequenz drehten, beibehält«, erläutert Burgess. »Ich ließ Beleuchtungsstudien anfertigen - Fotos, die in 15-minütigen Intervallen vom Times Square geschossen wurden. Damit konnte ich feststellen, wie der beste Look für die Szene aussehen könnte. Das Beleuchtungskonzept haben wir auch in der Halle ausgeführt und danach im hellen Tageslicht am Set in Downey reproduziert. Es war eine unglaubliche Aufgabe, all das zusammenzubringen und zu erreichen, dass es wirklich funktioniert. Aber das Ergebnis sieht fantastisch aus.«


Die visuellen Effekte

Auch John Dykstra, der Designer der visuellen Effekte, arbeitete eng mit Regisseur Sam Raimi zusammen, um sicherzustellen, dass man die übermenschlichen Kräfte, die Beweglichkeit und die Bewegungen von Spider-Man im Film angemessen zeigen konnte. Dafür kombinierte er die Fähigkeiten von Tobey Maguire mit Stade-of-the-Art-Techniken und computergenerierten Bildern.

Dykstra und sein Team arbeiteten an rund 500 Aufnahmen für SPIDER-MAN. Der Look, den Dykstra mit seinen Effekten erreichte, ist mutig und sensationell realistisch - in keiner Weise stilisiert oder comichaft. »Als ich zum Team von SPIDER-MAN stieß, wusste ich, dass wir die Flexibilität haben mussten, die Figur an Orte zu bringen, an die wir selbst nicht gehen konnten - kein Mensch hätte uns erlaubt, mit 60 Meilen pro Stunde die Häuserschluchten entlang zu fliegen, oder von einem kleinen Balkon aus in den Verkehr von New York zu tauchen«, bemerkt Dykstra. »Also mussten wir diese Umgebung virtuell erschaffen. Das warf natürlich die Frage auf: Wie realistisch können wir das hinbekommen? Wir brauchten eine Kamera, die sich schrankenlos durch die Räume über den Straßen von New York bewegen konnte. Spider-Man kann an einer Wand landen, oder an einer kleinen Fahnenstange, er bewegt seine Ellbogen und Knie in Positionen, die kein Mensch erreichen kann.«

Dykstra und sein Team experimentierten dafür mit dem Motion-Capture-Verfahren: Sie ließen echte Menschen bestimmte Situationen spielen und nahmen ihre Bewegungen auf. »Wir hatten einen Kollegen, der sich von Ring zu Ring schwang, und konnten anhand dessen sehen, ob wir diese Bewegungen jemandem zuweisen konnten, der sich von Netz zu Netz schwingt - unsere Animatoren rekonstruierten dann im Grunde diese Bewegungen und Posen im Computer«, sagt Dykstra.

«Das Motion-Capture-Verfahren ist natürlich durch die eingeschränkten Fähigkeiten des menschlichen Körpers limitiert«, fährt Dykstra fort. »Also kamen wir zu der Erkenntnis, dass es einfacher wäre, die Animatoren ganz genau über den menschlichen Körper in Kenntnis zu setzen, als diesen Körper so zu verändern, damit er fürs Motion-Capture funktioniert.«

Die sorgfältige Integration der live gefilmten Szenen mit computergenerierter Action war von höchster Priorität für die Filmemacher, und sie waren mit dem Ergebnis hochzufrieden. Dykstra ist überzeugt: »Wenn man unsere computergenerierte Figur sieht, die sich zwischen den Wolkenkratzern von Manhattan hindurchschwingt, wird man glauben, sie sei ein echter Mensch... aber ein Mensch, der all die übermenschlichen Charakteristika besitzt, die wir von Spider-Man kennen.«

«Spider-Man und der Kobold fliegen so hoch über der Stadt, dass es unmöglich für uns war, in diesen Höhen Live-Action zu filmen«, bemerkt Produzent lan Bryce. »Also arbeiteten wir mit Sony Pictures Imageworks zusammen und benutzten eine Technik namens »photogrammetry«, mit der wir Drahtgitteranimationen von Teilen New Yorks schufen, die wir vorher aus verschiedenen Winkeln detailgenau fotografiert hatten. Diese Fotografien haben wir im Computer mit den Animationen kombiniert, um den sich in Bewegung befindlichen Hintergrund zu kreieren. Dann waren wir in der Lage, in diese Welt entweder die Schauspieler einzubauen, die sich vor einem Green Screen bewegten - oder die computergenerierten Figuren.«

Immer dann, wenn sich Peter Parkers »Spinnensinn« meldet, werden seine Sinne geschärft und er ist in der Lage, herauszufiltern, woher genau in diesem Moment die Bedrohung kommt. Alle anderen Bewegungen scheinen sich dann in Zeitlupe abzuspielen, wenn Peter/Spider-Man sich auf die gefährlichen Elemente konzentriert.

«Das Gesichtsfeld eines Menschen umfasst zwischen 50 und 90 Grad, aber Peters Spinnensinn erlaubt ihm, eine sehr viel weitere Spanne im Blick zu haben: rund 180 Grad, ungefähr wie das Fischauge einer Kameralinse«, erläutert John Dykstra. »Der Sinn isoliert dann die potenzielle Bedrohung vom Rest der visuellen Leinwand. Für uns als Publikum tut der Sinn Folgendes: Er hebt die Figuren hervor, die eine Bedrohung darstellen, stellt den Fokus auf sie scharf und bewegt sich auf sie zu.«

Für jene Szene, in der Peter sich in den Gängen seiner Schule auf einen Kampf mit Flash Thompson einlassen muss, verwandelten Dykstra und sein Team durch Kameraarbeit, Effekte und Aufnahmegeschwindigkeit die Zuschauer in einen Teil von Peters Spinnensinn: »Flashs Faust wird per Zeitlupe langsamer, dann folgt ein Schnitt, danach fliegt die Faust in Echtzeit auf die Kamera zu - Peter duckt sich aus dem Weg, weil er sich so viel schneller als die Faust bewegen kann, so dass sie ihm niemals wirklich nahe kommt«, sagt Dykstra.

Darüber hinaus wurde in SPIDER-MAN ein weiteres einzigartiges Konzept realisiert: Die Kamera bewegt sich frei wie ein Fallschirmspringer, im gleichen Stil wie der Titelheld. »Die Kamera war völlig frei, sich um die Figur herum zu bewegen, sich vor ihn zu stellen, hinter ihn... fast so, als hätte Spider-Man einen Partner, der als Kameramann mit ihm herumschwingt«, bemerkt Dykstra. »Ich denke, dass dieses Verfahren der Action jede Menge Energie gibt. Es bringt eine Persönlichkeit mit ins Spiel, die in diesem Film einzigartig ist.«

Natürlich wäre ein SPIDER-MAN-Film nicht komplett ohne ein kleines Ensemble netzspinnender Arachnoiden. Eine der größten Herausforderungen war es, die Spinnen zu finden. Die Szenen wurden im Winter gefilmt, und während dieser Jahreszeit gibt es in Nordamerika Insekten nicht gerade in Hülle und Fülle. Hauptsächlich brauchte man die Spinnen für die Szenen, in denen Peter Parkers Klasse den Ausflug ins Genlabor der Columbia University macht.

Sam Raimi initiierte eine Art »Vorsprechen« für die Spinnen, in dessen Verlauf er verschiedene potenzielle Arten auf ihre Tauglichkeit für den Film testete, unter anderem eine gigantische Spinne, die in Neuseeland und Australien beheimatet ist, für die man jedoch eine besondere Erlaubnis der Regierung braucht, wenn man sie in die USA importieren will. Die Filmemacher hatten einen bestimmten Look für die »Superspinne« im Sinn, jenen genetisch veränderten Krabbler, der ausbricht und Peter beißt. Also musste das Team auf andere erfinderische Techniken ausweichen - sie passten den Spinnen Kostüme, Prothesen und ein spezielles Make-up an.

Eine weitere Szene erforderte ein gigantisches Spinnennetz, und die dafür zuständigen Mitarbeiter brauchten 36 Stunden, um das Netz aus Monofilament zu spannen. Laut Experten hätte eine echte Spinne das gleiche Netz in einer Stunde zu Stande gebracht - dank ihrer unglaublichen Stärke, ihrer Sprungkraft und ihrer Fähigkeit, auf jeder Fläche zu krabbeln.

Für Sam Raimi ist die Freude, SPIDER-MAN auf die Leinwand zu bringen, unbeschreiblich. »Mit der Regie von SPIDER-MAN ist für mich ein Traum wahr geworden, und die Zuschauer werden es zu schätzen wissen, dass die Schauspieler, die Autoren und das ganze Produktionsteam bei der Arbeit versucht haben, dem Geist dessen treu zu bleiben, was die Spider-Man-Comics so einzigartig gemacht hat«, gibt der Regisseur abschließend zu Protokoll.

Und Raimi resümiert: »Im Grunde aber ist es die Geschichte eines jungen Mannes, der im Herzen eine gute Person ist - und der nur ein paar Fehler hat, wie wir alle. Doch er versucht, das Beste aus sich zu machen. Aber obwohl es eine eher kleine Geschichte über einen Jungen ist, der lernen muss, wie es ist, ein verantwortungsbewusster Mann zu werden - die Leinwand ist sehr groß. Wir hoffen, dass unsere Zuschauer die Action und das Abenteuer genießen, aber dass sie auch in der Lage sind, sich in diesen gewöhnlichen jungen Mann zu versetzen, der Liebe, Verlust und Verrat erfahren muss, weil er sich selbst in außergewöhnlichen Umständen wiederfindet.«


Über die Darsteller

TOBEY MAGUIRE
(Peter Parker/Spider-Man)

Tobey Maguire, geboren in Santa Monica, Kalifornien, zog durch sensationelle schauspielerische Leistungen in etlichen erfolgreichen Spielfilmen die Aufmerksamkeit der Entertainment-Branche und des Publikums auf sich. Zuletzt trat er in der Rolle des James Leer neben Michael Douglas in dem Drama »Wonder Boys« (Die Wonder Boys, 2000) auf, das von Curtis Hanson inszeniert und von Steve Kloves nach der Romanvorlage von Michael Chabons Bestseller geschrieben wurde. Außerdem lieh Maguire in dem Hit »Cats & Dogs« (Cats & Dogs - Wie Hund und Katz, 2001) der Hauptfigur, dem loyalen und heldenhaften jungen Beagle Lou, seine Stimme.

Maguire spielte die Hauptrolle in dem Drama »The Cider House Rules« (Gottes Werk & Teufels Beitrag, 1999), das für sieben Oscars nominiert war und zwei der begehrten Preise gewinnen konnte. In dem Film, der auf dem gleichnamigen Roman von John Irving basiert und von Lasse Hallström inszeniert wurde, verkörperte Maguire Homer Wells, den Lehrling und Ziehsohn von Dr. Wilbur Larch, der wiederum von Michael Caine gespielt wurde.
Darüber hinaus sah man Tobey Maguire an der Seite von Jewel, Skeet Ulrich und Jeffrey Wright in Ang Lees Bürgerkriegsdrama »Ride with the Devil« (Ride with the Devil - Die Teufelsreiter, 1999), dem zweiten Film für den asiatisch-amerikanischen Regisseur. Für seine Darstellung des Paul Hood, einem philosophischen, smarten Teenager der 70er Jahre in Ang Lees »The Ice Storm« (Der Eissturm, 1997) mit Kevin Kline und Sigourney Weaver, erntete er höchstes Kritikerlob.

Der viel beachtete, Oscar-nominierte Kurzfilm »Duke of Groove« (1995) markiert den Durchbruch von Tobey Maguire - unter der Regie von Griffin Dunne spielte er neben Kate Capshaw, Uma Thurman und Kiefer Sutherland. Darüber hinaus verkörperte er an der Seite von Reese Witherspoon in der fantastischen Tragikomödie »Pleasantville« (Pleasantville, 1998) einen Jungen, der mit seiner Schwester in die Welt einer 50er-Jahre-Fernsehserie transportiert wird.

Zu den weiteren Filmerfolgen von Tobey Maguire zählen Woody Allens »Deconstructing Harry« (Harry außer sich, 1997), Terry Gilliams »Fear and Loathing in Las Vegas« (Fear and Loathing in Las Vegas, 1998) nach der Romanvorlage von Hunter S. Thompson, »S. F. W.« (36 Tage Terror, 1994) mit Stephen Dorff und Reese Witherspoon und »This Boys Life« (This Boys Life, 1993) mit Robert De Niro, Ellen Barkin und Leonardo Di Caprio.


WILLEM DAFOE
(Norman Osborn/Grüner Kobold)

Der international renommierte Theater- und Filmschauspieler Willem Dafoe wurde für seine eindringliche Darstellung des Vampirs Max Schreck in »Shadow of the Vampire« (Shadow of the Vampire, 2000) für einen Oscar und einen Golden Globe nominiert. Für diesen Part erhielt er außerdem den Independent Spirit Award als »Bester Nebendarsteller« und wurde von den Los Angeles Film Critics und den New York Film Critics zum »Besten Nebendarsteller« ernannt. Der Film von Elias Merhige nach einem Skript von Steven Katz basiert auf den Dreharbeiten von F. W. Murnaus klassischem Horrorfilm »Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens« (1921).

Dafoes erste Oscar-Nominierung erhielt er für die Darstellung des Sergeant Elias in Oliver Stones Antikriegsdrama »Platoon« (Platoon, 1986). Zuletzt stand er für »Pavillon of Women« (Die Frauen des Hauses Wu, 2000) nach dem Roman von Pearl S. Buck und Steve Buscemis Regiearbeit »Animal Factory« (Animal Factory - Rache eines Verurteilten, 2000) vor der Kamera. Zu seinen kommenden Filmen gehören »Morality Play« und »The Edges of the Lord«, in dem er gemeinsam mit Haley Joel Osment drehte. Außerdem hat Dafoe kürzlich die Dreharbeiten von »Once Upon a Time in Mexico« für Robert Rodriguez beendet.

Zu den bekanntesten Rollen des in Appleton, Wisconsin, geborenen Willem Dafoe zählt der Caravaggio in Anthony Minghellas vielfach Oscar-prämiertem Drama »The English Patient« [Der englische Patient, 1996), die Titelrolle in Martin Scorseses »The Last Temptation of Christ« (Die letzte Versuchung Christi, 1988), der Part des Bobby Peru in David Lynchs »Wild at Heart« (Wild at Heart, 1990), seine Rolle in Wim Wenders multikulturellem Drama »In weiter Ferne«, so nah (1993) und der FBI-Agent in Alan Parkers »Mississippi Burning« (Mississippi Burning - Die Wurzeln des Hasses, 1988). Außerdem spielte er einen homosexuellen Bundespolizisten in Troy Duffys kontroversem Action-Thriller »The Boondock Saints« (Der blutige Pfad Gottes, 1999).

Zu den weiteren Filmen von Dafoe zählen »eXistenZ« (eXistenZ, 1999), »American Psycho« (American Psycho, 2000), »Lulu an the Bridge« [Lulu - Das Geheimnis einer Liebe, 1998), »New Rose Hotel« (New Rose Hotel, 1998), »Clear and Present Danger« [Das Kartell, 1994), »Tom and Viv« (Tom & Viv, 1994), »Born an the Fourth of July« [Geboren am 4. Juli, 1989), »To Live and Die in L.A.« (Leben und Sterben in L. A., 1985), »Triumph of the Spirit« (Triumph des Geistes, 1989), »White Sands« (White Sands - Der große Deal, 1992) und »Body of Evidence« (Body of Evidence, 1993).

Seit mehr als 20 Jahren ist Willem Dafoe darüber hinaus ein Ensemblemitglied der berühmten Theater-Company The Wooster Group - erst kürzlich stand er zusammen mit Steve Buscemi in einer Off-Broadway-Produktion von »North Atlantic« auf der Bühne. Das provokante Stück nach einem Text von James Strahs spielt auf einem Flugzeugträger während des Kalten Krieges.

KIRSTEN DUNST
(Mary Jane Watson)

Kirsten Dunst katapultierte sich in die Riege der populärsten und jungen Schauspielerinnen, indem sie sich einige der gefragtesten Rollen schnappte, die Hollywood zu bieten hatte. Jüngst machte sie durch atemberaubende schauspielerische Leistungen in der Universal-Komödie »Bring lt On« (Girls United, 2000), die auf Anhieb an die Spitze der Kinocharts schoss, und in dem viel beachteten Drama »The Virgin Suicides« ( The Virgin Suicides - Verlorene Jugend, 1999) Kritiker und Fans gleichermaßen auf ihr aufblühendes Talent aufmerksam. Im letzten Jahr bekam sie für ihre eindringliche Darstellung eines verliebten, aufmüpfigen Teenagers in Disneys »Crazy/Beautiful« (Verrückt/Schön, 2001) exzellente Kritiken. Darüber hinaus drehte sie unter der Regie von Peter Bogdanovich die Lions-Gate-Entertainment-Produktion »The Cat's Meow« (2001) ab, einen semi-biografischen Mystery-Thriller, in dem sie Marion Davis, die Geliebte des Zeitungs-Tycoons Randolph Hearst (Edward Herrman), spielt.

Für ihren Part in Neil Jordans »Interview with the Vampire« (Interview mit einem Vampir, 1994) wurde Kirsten Dunst mit einer Golden-Globe-Nominierung geehrt. Zu ihren weiteren Filmen zählen Hauptrollen in »Drop Dead Gorgeous« (Gnadenlos schön, 1999) mit Ellen Barkin und Kirstie Alley, »Dick« (Ich liebe Dick, 1999) mit Michelle Williams, »Little Women« (Betty und ihre Schwestern, 1994) mit Susan Sarandon und Winona Ryder, »Jumanji« (Jumanji, 1995) mit Robin Williams, »Mother Night« (Schatten der Schuld, 1996) mit Nick Nolte, die Golden-Globe-nominierte Farce »Wag the Dog« (Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt, 1997) von Barry Levinson mit Dustin Hoffman und Robert De Niro und »Small Soldiers« (Small Soldiers, 1998) mit dem verstorbenen Phil Hartman.

Dunsts Performance in »Interview with the Vampire« brachte ihr eine umfangreiche Liste an Auszeichnungen ein, die einer zehn Jahre älteren Schauspielerin gerecht werden würden - unter anderem einen Blockbuster Video Award in der Sparte »Bester Newcomer in einer Nebenrolle«, einen MTV Award als »Best Breakthrough Artist« und den Saturn Award als »Beste Jungschauspielerin«. Darüber hinaus wurde sie von dem Branchenblatt »The Hollywood Reporter« für ihre Darstellung einer halbwüchsigen Prostituierten in der NBC-Serie »ER« (Emergency Room) als »Bester Jungstar« ausgezeichnet.

Ihre Laufbahn im Showgeschäft begann Kirsten Dunst im zarten Alter von drei Jahren, als sie ihre ersten TV-Werbespots drehte. Mit mehr als 100 Spots in ihrem Lebenslauf schaffte sie 1989 in Woody Allens »New York Stories« (New Yorker Geschichten, 1989) den Sprung auf die Leinwand. Und nachdem ihre Familie im gleichen Jahr mit ihr nach Los Angeles umzog, startete ihre Filmkarriere richtig durch.

Die Arbeit von Dunst ist nicht aufs Kino beschränkt. Neben ihrer wiederkehrenden Gastrolle in »ER« spielte sie in der Showtime-Serie »The Outer Limits«, in dem von Dustin Hoffman und Mimi Rogers produzierten »Devil's Arithmetic« (1999), in dem TV-Movie »Ruby Ridge: An American Tragedy« (1996), »Tower of Terror« (1997) aus der Serie »The Wonderful World of Disney« und in dem Lifetime-TV-Film »15 and Pregnant« (Zu jung für ein Baby, 1998).

Kirsten Dunst, geboren in Point Pleasant, New Jersey, lebt derzeit in Los Angeles.


JAMES FRANCO
(Harry Osborn)

James Franco kam in Palo Alto, Kalifornien, zur Welt. Für seine Titelrolle in dem TNT-Fernsehfilm »James Dean« (2001), den Mark Rydell inszenierte, wurde der Schauspieler mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Demnächst wird er neben Robert De Niro in Michael Caton-Jones' »City by the Sea« (2002) und in der Martin-Scorsese-Produktion »Deuces Wild« (2002) zu sehen sein. Zurzeit filmt er unter der Regie von Gregory »Mosher Laughter in the Dark«.

Im Fernsehen stand Franco in der viel beachteten und von der Kritik hochgelobten NBC-Serie »Freaks and Geeks« vor der Kamera. Zu seinen Spielfilm-Credits zählen »Whatever lt Takes« (Hoffnungslos verliebt, 2000) und »Never Been Kissed« (Ungeküsst, 1999).


ÜBER DIE FILMEMACHER

SAM RAIMI
Regie

Sam Raimi, geboren in Franklin, Michigan, inszenierte zuletzt den übernatürlichen Thriller »The Gift« (The Gift - Die dunkle Gabe, 2000) mit Cate Blanchett, Hilary Swank, Keanu Reeves, Greg Kinnear und Giovanni Ribisi in den Hauptrollen. Außerdem führte er bei dem von der Kritik hochgelobten Thriller »A Simple Plan« (Ein einfacher Plan, 1998) mit Bill Paxton, Billy Bob Thornton und Bridget Fonda Regie, für den Thornton mit einer Oscar-Nominierung als »Bester Nebendarsteller« geehrt wurde. Darüber hinaus setzte er Kevin Costner und Kelly Preston in der romantischen Baseball-Hommage »For Love of the Game« (Aus Liebe zum Spiel, 1999] in Szene.

Der für seinen einfallsreichen visuellen Stil, exzellent herausgearbeitete Charaktere und tiefschwarzen Humor bekannte Raimi arbeitete mit Robert Tapert und Bruce Campbell an dem Kultklassiker »The Evil Dead« (Tanz der Teufel, 1982) zusammen: Raimi schrieb und inszenierte, Tapert produzierte und Campbell übernahm die Hauptrolle. Dieser Horrorfilm wurde bereits bei seiner Uraufführung im Rahmen des Filmfestivals in Cannes zu einem Kulthit und zog das ebenfalls eindrucksvolle Sequel »Evil Dead II: Dead by Dawn« (Tanz der Teufel 2, 1987), der unter der Produktion der Dino De Laurentiis Entertainment Group entstand, nach sich.

Danach bewies Raimi seinen meisterhaften Umgang mit Mainstream-Fantasy-Abenteuern: Er schrieb und inszenierte »Darkman« (Darkman, 1990) mit Liam Neeson und Frances McDormand und danach den comic-haften Schwert-und-Zauberei-Fantasy-Film »Army of Darkness« (Armee der Finsternis, 1993) mit Bruce Campbell in der Hauptrolle, quasi den dritten Teil der Evil Dead-Trilogie. Darüber hinaus stellte er als Ausführender Produzent John Woos US-Debüt »Hard Target« (Harte Ziele, 1993) mit Jean-Claude Van Damme und »Timecop« (Timecop, 1994) her und schrieb gemeinsam mit Joel und Ethan Coen die Komödie »The Hudsucker Proxy« (Hudsucker - Der große Sprung, 1994) mit Paul Newman, Tim Robbins und Jennifer Jason Leigh. Außerdem führte er bei dem Western »The Quick and the Dead« (Schneller als der Tod, 1995) mit Sharon Stone, Leonardo Di Caprio, Russell Crowe und Gene Hackman Regie.

Zu Sam Raimis umfangreichen Arbeiten fürs Fernsehen gehört die auch international höchst erfolgreiche Fantasy-Serie »Xena: Warrior Princess«, für die er gemeinsam mit Rob Tapert als Ausführender Produzent verantwortlich ist. Die populäre Serie mit Lucy Lawless in der Titelrolle brachte es auf sechs Staffeln. Raimi und Tapert produzierten in gleicher Funktion auch die enorm erfolgreichen sechs Staffeln von »Hercules: Legendary Journeys«, und Raimi war darüber hinaus der Ausführende Produzent der CBS-Serie »American Gothic«.

Sam Raimi begann bereits als Kind, sich für Filme zu interessieren - in Michigan drehte er seine ersten Super-8-Filme. Später verließ er die Michigan State University, um zusammen mit Rob Tapert und seinem langjährigen Freund und Lieblingsdarsteller Bruce Campbell seine Produktionsfirma Renaissance Pictures zu gründen.


STAN LEE
Ausführender Produzent/Comicvorlage

Millionen Menschen kennen Stan Lee als den Mann, dessen Superhelden den Marvel Comics zu jenem hohen Stellenwert verholfen haben, den sie in der Comic-Industrie einnehmen. Zu den Helden, die er mit geschaffen hat, gehören Spider-Man, The lncredible Hulk, X-Men, The Fantastic Four, Iron Man, Daredevil, Silver Surfer und Dr. Strange. Lee trat im Jahr 1972 seinen Posten als Verleger von Marvel Comics an und ist mittlerweile Alterspräsident von Marvel Media und Mitglied des Editorial Board of Marvel Comics. Im Jahr 1977 etablierte er die Serie Spider-Man als Comicstrip für Zeitungen. Der Strip wurde zum Erfolgreichsten seiner Art: Spider-Man erscheint derzeit in weltweit mehr als 500 Zeitungen - das macht ihn zum langlebigsten aller Superhelden-Comics.

Der in New York geborene Lee kann sich rühmen, mehr Einfluss auf die Comic-Industrie ausgeübt zu haben als jeder andere seiner Kollegen: Er war an der Erschaffung von rund 90 Prozent der unvergesslichen Marvel-Superhelden beteiligt, die seit 1965 erfolgreich lizenziert und vermarktet werden. Mehr als zwei Milliarden seiner Comics sind in 75 Ländern und 25 Sprachen veröffentlicht worden. Allein in Europa erscheint der Name Stan Lee jährlich in 35 Millionen Comics.

Im Jahr 1981 transformierte Lee seine Geschöpfe Spider-Man und The lncredible Hulk in Zeichentrickserien für das bei Kindern und Teenagern populäre Sonntagvormittagsprogramm. Nachdem Marvel Comics und Marvel Productions 1986 von New World Entertainment aufgekauft wurden, leitete Lee neue Versionen diverser Animationsserien wie »SpiderMan«, »X-Men« und »The Hulk«. Er erweiterte im Lauf der Zeit seinen beruflichen Horizont und nutzte die Gelegenheit, sich der Kreation und Entwicklung von Live-Action-Projekten für den Fernsehschirm und die große Leinwand zu widmen.


STEVE DITKO
Comicvorlage

Steve Ditko kam in Johnstown, Pennsylvania, zur Welt. Er studierte an der berühmten Cartoonists and Illustrators School in New York City und stieg im Jahr 1953 ins professionelle Comic-Geschäft ein. Zu seinen Vorbildern zählen die legendären Comic-Künstler Mort Meskin, Jerry Robinson, Burne Hogarth und Jack Kirby.

In seiner rund 45-jährigen Karriere hat Ditko an Titeln wie »The Amazing Spider-Man«, »The Incredible Hulk«, »Doctor Strange«, »Tales of the Mysterious Traveller«, »Captain Atom«, »The Question«, »Mr. A«, »The Creeper«, »The Hawk and the Dove«, »Shade the Changing Man«, »Static« und vielen anderen gearbeitet.

Steve Ditko lebt in New York City und ist nach wie vor ein Meister seines Fachs.

weniger

 
Siehe auch: Die Spinne (Williams/Recht)
Die Spinne (Condor, Heft)
Spider-Man (Panini)
 
Softcover
 
Seiten: 208
 
Erscheinungsdatum: Mai 2002
ISBN-10: 3-89748-606-7
 
Herkunftsland: USA
 
Autor: Mark Cotta Vaz
 
 
Inhalt: Ein einzigartiger Blick hinter die Kulissen des Hollywood-Blockhusters

Nach Spider-Mans erstem Auftritt in »Amazing Fantasy« 15 im Jahre 1962 war die Resonanz dermaßen groß, dass der Netzschwinger noch im selben Jahr seine eigene Comic-Serie bekam.
Heute, genau 40 Jahre nach diesem schicksalhaften Ereignis, bekommt Marvels populärster Superheld seinen eigenen Kinofilm.

In diesem Buch wird erstmals Spider-Mans langer Weg auf die Leinwand beschrieben. Vom Script bis zur Studiobühne, von den Kostümen bis zu den Visual Effects fängt dieses Buch die kreative Energie all jener ein, die für diesen hervorragenden Akt filmischer Illusion verantwortlich zeichnen.

»Hinter der Maske von Spider-Man« vereint
- hunderte noch nie gesehener Fotos, Kostüm-Entwürfe, Storyboard-Zeichnungen und Set-Designs
- tiefschürfende Gedanken und offenherzige Anekdoten der Mitwirkenden, u.a. von Tobey Maguire, Willem Dafoe und Kirsten Dunst
- faszinierende Bekenntnisse von Regisseur Sam Raimi [The Gift, Evil Dead, For Love of the Game) über seinen Versuch, das Wesen des Außenseiter-Superhelden Spider-Man einzufangen.
- die Geheimnisse hinter den umwerfenden Spezialeffekten und der digitalen Hexerei
- Auszüge aus den Scripts für Szenen, die es nicht in den Endschnitt des Films schafften

Einen Film wie diesen gibt es nur einmal im Leben - eine Geschichte von Gut und Böse, Liebe und Hass, sowie von unglaublichen Kräften, die für ihren Träger sowohl Segen als auch Bürde sind.
Es ist die fantastische Geschichte von Spider-Man.
 
 

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