Spiel und Spaß mit Vater und Sohn
| Verlag: | Südverlag |
| Erschienen: | März 2003 |
| Format: | Album Querformat |
| Einfarbig | |
| Genre: | Humor |
| Klassiker | |
| Inhalt: |
Nicht nur für Väter und Söhne: 50 zeitlose Bildgeschichten zum Vergnügen und 11 Anregungen zum Weiterspielen. Erich Ohser wurde am 18. März 1903 geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Plauen. Nach Abschluss einer Lehre studierte Ohser Grafik in Leipzig. Danach arbeitete er als Buchillustrator und Karikaturist. Seine scharfen Spottzeichnungen vor allem im sozialdemokratischen »Vorwärts« sind der Grund, dass ihm 1934 die Aufnahme in die Reichspressekammer verwehrt wurde, was einem Berufsverbot gleichkam. Dennoch gelang es dem Verlag ab 1934 in der »Berliner Illustrirten« Vater und Sohn zu veröffentlichen. Um von den NS-Machthabern eine Arbeitserlaubnis als unpolitischer Zeichner zu erhalten, musste Ohser ein Pseudonym annehmen: Er entschied sich als Erich Ohser aus Plauen für e.o. plauen. Drei Jahre lang erschien dann Woche für Woche in dieser angesehenen, auflagenstarken Zeitschrift eine neue Folge von Vater und Sohn und begeisterte ein Millionenpublikum. Erich Ohser fand 1944, als sich bereits der Zusammenbruch des Dritten Reiches abzeichnete, ein tragisches Ende. Wegen abfälliger Äußerungen über die Machthaber wurden er und der befreundete Journalist Erich Knauf denunziert und verhaftet. In der Nacht vor dem Prozess vor dem berüchtigten Volksgerichtshof nahm sich Erich Ohser am 6. April 1944 in Gestapo-Haft das Leben. Der mitangeklagte Freund wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet. Ohsers »Vater und Sohn«-Bildgeschichten haben die Zeit überdauert und weltweit bei Jung und Alt Millionen Freunde gefunden. |
| Siehe auch: | Vater und Sohn (Südverlag, 1949-52) |
| Vater und Sohn (Eulenspiegel, 1965) | |
| Vater und Sohn (Südverlag, 1982) | |
| Vater und Sohn (Südverlag, 1993) | |
| Vater und Sohn (Südverlag, 2003) | |



