Sondermann im Glück
| Verlag: | Zweitausendeins |
| Erschienen: | April 2002 |
| Format: | Album |
| Vierfarbig | |
| Genre: | Humor |
| Stil: | Cartoon |
| Inhalt: |
»Natürlich müßten alle Glocken läuten, auf allen Straßen müßte getanzt und in allen Parks müßten Feuerwerkskörper entzündet werden, wenn eine große Comicfigur auf die Welt kommt, und dieser Mann ist eine große Comicfigur«, begrüßte Robert Gernhardt enthusiasmiert die ersten Auftritte des kauzigsten aller Buchhalter, der inzwischen zu einem der meistgeliebten deutschen Cartoonklassiker geworden ist. In Sondermanns grotesken Abenteuern erweist sich Pfarrs Meisterschaft, eine Szene so zu verdichten, daß selbst die sparsam gezeichneten Bilder eine ganze Welt aufscheinen lassen. Sogar die Vorgeschichte schwingt noch mit, und immer läßt Pfarr der Szene noch ein kleines Geheimnis: »Das finde ich besonders spannend: Einen Witz nicht bis zum bitteren Ende zu erzählen, sondern alles noch ein bißchen schwebend zu lassen und damit auch die Fantasie des Betrachters mit einzubeziehen«. Dies sind Sondermanns neueste erstaunliche Erlebnisse, sie erscheinen hier erstmals in Buchform. Und es ist die größte Sondermann-Sammlung bisher. Immer sind es Episoden weit abseits der profanen Wirklichkeit, zuweilen geschmacklos und immer wieder auch gern politisch unkorrekt: Sondermann trifft ein Nashorn, das Sondermanns Werbebotschaft »Eßt mehr Nashornpaste« wenig abgewinnen kann und handgreiflich wird. Zarte Bande knüpft er nur einmal, als er Fräulein Charlotte als frivol gewandeter Bote vom »Cupido Liebesbrief Kurierservice« gegenübertritt. Eine Verabredung mit Frau Dr. Rübsam zum Tanztee endete irgendwie unbefriedigend ... In den weiteren Nebenrollen erscheinen u.a. sprechendes Toilettenpapier, Plüschbügeleisen, ägyptische Klebstreifenabroller, Kampfmumien, tanzende Schuhschränkchen, bedrohlich auftretende Designerlampen, lebensgefährliche Sofas, Buchhalterschleudern, ein Walfischtranzerstäuber, eine Giraffenhirnextraktpistole, der Maulwurf Leopold, Super-Erpel und natürlich Gott. Über den Autor & Zeichner: Bernd Pfarr (Jahrgang 1958) ist einer der erfolgreichsten und produktivsten deutschen Cartoonisten und Buchillustratoren. Seit 1978 zeichnet er für verschiedene Zeitschriften und Verlage. Sein Sondermann ist Stammgast in der »Titanic«, daneben veröffentlicht Pfarr u.a. in der »Zeit« und im »Tages-Anzeiger«. Er hat zahlreiche Bücher illustriert, Buchtitel entworfen und 1999 zusammen mit Elke Heidenreich das Kinderbuch »Sonst noch was?« veröffentlicht. 1998 erhielt er den »Max-und-Moritz-Preis«, der an die besten deutschsprachigen Comic-Künstler vergeben wird. |
| Pressestimmen: | »Ein Blick, ein Satz, und schon ist man verliebt in Pfarrs kauzige Figuren« (Brigitte) »Sondermann - das ist ein Feuerwerk trockener und manchmal fast geschmackloser Gags ... Ob Kannibalismus, Krawattenkauf oder Schläge mit dem finnischen Stahllineal, Sondermann garantiert humoristische Comic-Burlesken der besonderen Art.« (Stadtillustrierte AZ, Frankfurt) |
