Basilisk
| Untertitel: | Chronik der Koga-Ninja |
| Verlag: | Wilhelm Heyne Verlag |
| Erschienen: | Mai - September 2005 |
| Format: | Taschenbuch |
| Einfarbig und vierfarbig | |
| Genre: | Historie |
| Stil: | Manga |
| Inhalt: |
Verbotene Liebe im Schatten zweier verfeindeter Ninja-Klans Manga, die japanische Form des Comics, erobert seit Jahren unaufhaltsam die deutschen Kinderzimmer. Und Son Goku, der kleine Held aus Dragon Ball, und seine Freunde müssen sich schon längst nicht mehr vor Superman oder Asterix verstecken. Doch die Welt des Manga gehört nicht den Kids allein. Die Nippon-Zeichenware ist vielseitig und begeistert ihre Fans durch innovativen Zeichenstil und dynamische Seitenarchitektur. Die rasante Bildsprache der Mangas ist näher am Actionfilm als am Cartoon. Kein Wunder, denn das Wort setzt sich aus den Kanji »man« für spontan und »ga« für Bild zusammen. Das filmisch-dynamische Erzählen stellt die Sehgewohnheiten der europäischen Comic-Leser auf den Kopf. Neben eher auf ein junges Publikum abzielenden Mangas für heranwachsende Jungs (Shonen) und junge Mädchen (Shojo), gibt es also auch für ältere Semester einiges zu entdecken. »Basilisk - Chronik der Koga-Ninja« ist so ein Manga mit erwachsener Story und hartem Charakter-Design. Die fünf Bände umfassende preisgekrönte Serie erzählt in ausdrucksstarken Bildern eine düstere und actiongeladene Version des Romeo- und Julia-Stoffs im Japan der Edo-Zeit. Gennosuke und Oboro stammen aus den verfeindeten Clans der Koga und der Iga. Und obwohl sie sich lieben müssen sie sich als Todfeinde auf dem Schlachtfeld begegnen. Futaro Yamada wurde 1922 in der japanischen Präfektur Hyogo geboren. Während seines Studiums an der medizinischen Hochschule in Tokio debütierte er als Schriftsteller. Er schrieb Krimis und Horrorgeschichten, wie z.B. »Ganchu no Akuma« (»Der Dämon im Auge«). Später löste er mit seinen »Ninja-Chroniken« einen großen Ninja-Boom aus. Durch seine historischen Romane (»Makai Tensei«) und Essays wurde er zu einem bekannten Volksschriftsteller. Er starb am 28. Juli 2001. Masaki Segawa hatte 1997 sein Debüt mit »Senma Monogatari« (»Geschichten von den tausend Teufeln«). Von 1998 bis 2000 lief mit großem Erfolg seine Serie »Onikiri Juzo« (»Juzo, der Dämonentöter«). »Basilisk« ist seine zweite Langserie und das erste Mal, dass er nach einer literarischen Vorlage arbeitet. |
| Bemerkungen: |
Comic in japanischer Leserichtung (von hinten nach vorne) mit dem Titelbild auf der normalerweise üblichen Rückseite des Titels. |



