Yps

Verlag: Egmont Ehapa Verlag
Erschienen: August 2005 - Mai 2006
 
Format: Heft
Vierfarbig
 
Genre: Kindercomic
Magazin
 
Siehe auch: Yps (Gruner + Jahr/Ehapa)
 
Band: 1254
 
Seiten: 36
 
Erscheinungsdatum: August 2005
Herkunftsland: Deutschland / Frankreich
Story-Titel: 1.) Yps: Money makes the world go round
2.) Atze: Mit Cola zum Durchbruch
3.) Joe Bar Team: (ohne Titel)
4.) Lucky Luke: Ein Mann wie Wyatt Earp
5.) Joe Bar Team: (ohne Titel)
6.) Titeuf: Das Sommercamp
7.) Die Abrafaxe: Hart auf hart
8.) Titeuf: Wissenschaft
9.) Titeuf: Superflash
 
Zeichner: 1.) Peter Wiechmann
2.) Jörg Reymann
3.+5.) Stéphane Deteindre
4.) Morris
6.+8.+9.) Zep
Texter: 1.) Peter Wiechmann
2.) Atze Schröder u.a.
4.) René Goscinny
6.+8.+9.) Zep
 
Beilagen: Geldmaschine
 
 
Inhalt: Yps - mit Gimmick - ist wieder da!

Die neue Ausgabe von Yps mit Gimmick liegt im Zeitschriftenregal - mit der laufenden Nummer 1254. Gegründet im Jahre 1975, musste das karierte Känguru gleichen Namens nach 25 Jahren und 1253 Ausgaben seines Magazins in einen langen Erholungsurlaub geschickt werden. Heute, fast noch rechtzeitig zum 30. Geburtstag, tritt es wieder an, neue Generationen junger Leser und Leserinnen zu begeistern.

Wer jemals selbst Yps-Leser war, weiß, man stürzt sich zuerst auf das Gimmick. Und der Redaktion war von vorneherein klar: Das muss wieder etwas sein, was jeder Familie große Freude bereiten kann! Und so fiel die Wahl auf die Geldmaschine, die jungen Lesern und Stammlesern gleichermaßen nützlich sein kann. Das Wunderwerk ist eine Reminiszenz an die Gründerjahre von Yps. Ein ähnliches Gerät, das auf keinen Fall Gelddruckmaschine genannt werden darf (!), gab es im Jahr 1975 zum ersten Mal.

Brüder im Geiste finden die Stammleser in der Rubrik Promi-Check. Gleich vier populäre Comedians outen sich als absolute Yps-Fans alter Schule. Allen voran Hennes Bender, der mit seinem Solo-Programm »Generation Yps« Erfolge feierte und mit seinem kleinen Internet-Video »Urzeitkrebse« gewaltig zur Flüsterpropaganda im Vorfeld beitrug. Mario Barth und Ralf Schmitz bekennen sich ebenso zu Yps wie Atze Schröder, der auch mit einem eigenen Comic vertreten ist.

Die Comics sind wie immer ein bunt gemischtes Angebot an die jungen Leser, in neue Comic-Welten hineinzuschnuppern. Zu lesen gibt es: Lucky Luke, Joe Bar, Atze, Titeuf, die Abrafaxe, Werner und natürlich Yps, das karierte Känguru. So gesehen ist Yps derzeit das einzige Magazin für Kinder, das mit einer solchen Comic-Palette aufwarten kann. Für die redaktionellen Teile haben die Yps-Macher den Ausdruck »Kuriotainment« erfunden, wobei sich in dieser Ausgabe nahe liegend viel um die Themen Geld und Kängurus dreht. So zum Beispiel um das rotbraune Riesenkänguru-Männchen im Berliner Zoo, für das Yps kürzlich die Namenspatenschaft übernommen hat.

Ein echter Yps-Fan ging seinerzeit niemals ohne seinen Yps-Agenten-Ausweis aus dem Haus. Auch wenn das Ansinnen, damit in Kinofilme für Erwachsene eingelassen zu werden («hey, ich bin Agent!«), meist fruchtlos blieb. Mit dem neuen Yps-Agentenausweis kann man es jetzt ja noch einmal versuchen. Zur Yps-Agenten-Spezialausrüstung gehört auch die Alien-Tarnmaske (zum Selberbasteln!) und üben kann man seine Agentenfähigkeit gleich noch am Yps-Krimi. Nicht fehlen durfte auch das gute alte Klappbild und ein wirklich verlockendes Gewinnspiel.

In den vergangenen fünf Jahren ließ Yps den Verlag nie wirklich los. Zu schön war das Thema, zu viele Fans gab es im eigenen Hause. Und in all den Jahren verging auch kaum eine Woche, in der sich nicht Fans mit Fragen zu Yps meldeten. Auch die Diskussionen in den einschlägigen Internet-Foren verloren nichts an ihrer Intensität. Im Herbst vergangenen Jahres verdichtete sich ein diffuses Bauchgefühl zur Überzeugung, die Zeit sei jetzt wieder reif, nicht zuletzt nachdem das Yps-T-Shirt zum Verkaufs-Hit wurde. Als das neue Yps-Team mit ersten Überlegungen begann, kam es zur wundersamen Redaktionsvermehrung. Fast jeder im Hause Ehapa wollte irgendwie mitmachen oder beitragen (und fast alle taten es dann auch).
 
 

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