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Basel im 14. Jahrhundert. Basel steht an der Schwelle zum dunkelsten Kapitel seiner Geschichte. Der verbreitete Judenhass wandelt sich in Pogromstimmung. Die Pest nähert sich der Stadt. Das schwerste Erdbeben der letzten Jahrtausende in Mitteleuropa wird bald die Stadt erschüttern. Die Sorgen wachsen, die Anspannung ist überall fast greifbar. Und doch versuchen die Basler zunächst, ihr gewohntes Leben weiterzuleben.
Der verwegene Frauenheld Christian von Bärenfels ist in Judith verliebt. Ebenso Thomas Münch, ein feinsinniger Humanist. Sie sind die Söhne der beiden rivalisierenden Bürgermeister von Basel und unzertrennliche Freunde. Christians Vater ist beim jüdischen Kaufmann Simon Levi - Judiths Vater - hoch verschuldet und wie er viele andere, darunter Intriganten wie die adligen Politiker Schaler und Marschalk. Um ihre Schulden loszuwerden, wollen sie die Juden vernichten und versuchen, die aufkeimende Panik vor der nahenden Pest zu ihren Gunsten zu benutzen. Skrupellos und machtgierig schüren sie mit Hetztiraden die antijüdische Stimmung, um sich zu bereichern. Bei ihren Intrigen schrecken sie auch vor offener Gewalt nicht zurück.
Thomas erwischt Christian in den Armen Judiths, ihre Freundschaft zerbricht. Währenddessen beginnt die Bevölkerung, die Juden aus den Häusern zu zerren. Sie sollen verbrannt werden. Mit ihnen jede Person, die den Juden wohlgesonnen ist. Christians Liebschaft mit Judith tritt zu Tage, doch er leugnet sie. Thomas hingegen bekennt sich öffentlich zu seiner Liebe zu Judith und kämpft um das Leben der Geliebten. Derweil ringt Basil, das übernatürliche, dunkle Geschöpf, mit der Gegenmacht, Basileia, die für das Gute, Vergebende, Schaffende und Positive steht. Pest und Erdbeben unterziehen die Stadt einer harten Probe. Wer wird die Oberhand gewinnen? |