Top Comics
| Verlag: | Bildschriftenverlag |
| Erschienen: | 1969 - 1973 |
| Format: | Heft |
| Einfarbig (Bd. 1-20 und jeweils 100-107) Vierfarbig (jeweils Bd. 108-121) |
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| Genre: | Superhelden |
| Verlag: | Bildschriftenverlag |
| Erschienen: | 1969 - 1973 |
| Format: | Heft |
| Einfarbig (Bd. 1-20 und jeweils 100-107) Vierfarbig (jeweils Bd. 108-121) |
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| Genre: | Superhelden |
| Band: | 114 - Grüne Laterne und Grüner Pfeil |
| Originalausgabe: | Green Lantern 76, ? |
| Story-Titel: | 1.) Das Licht der Grünen Laterne wacht ! 2.) Thraxton, der Mächtige gegen Grüne Laterne der Machtlosen |
| Original-Titel: | 1.) No Evil Shall Escape My Sight! |
| Zeichner: | 1.) Neal Adams 2.) Gil Kane |
| Texter: | 1.) Denny O'Neil 2.) Gardner Fox |
| Bemerkungen: | 1.) »Green Lantern« 76 zählt zu den wichtigsten Ausgaben des Genres überhaupt. Der heutige »Batman«-Editor Denny O'Neil hat mit dieser Nummer einen Zyklus begonnen, der die »Grüne Laterne« und den »Grünen Pfeil« mit der Wirklichkeit des »Amerikanischen Traums« konfrontierte und dabei gleichzeitig die soziale Identität der Superhelden in der modernen Gesellschaft hinterfragt. Armut, Rassismus, Überbevölkerung, Korruption, Drogen - nichts wird ausgelassen. In dieser Ausgabe findet sich auch das vielleicht immer noch prägnanteste Beispiel für Sozialkritik in Mainstream-Comics: 3 Panels mit einem verarmten Farbigen aus den Slums der Großstadt, der die »Grüne Laterne« fragt, warum sie nie Menschen mit schwarzer Hautfarbe geholfen hat - und einen gebrochenen Helden, der keine Antwort darauf weiß. Das Rollenbewußtsein amerikanischer Superhelden gerät hier zum ersten Mal so richtig ins Wanken. Und im Gegensatz zu vielen Heften der 80er und 90er Jahre, in denen Persönlichkeitskrisen längst selbstverständlich dazugehören und in denen sich die Autoren gern auf knappe »psychologische Schablonen« beschränken, wird das ganze hier in den notwendigen sozialökonomischen Kontext gesetzt. Neal Adams, bis heute einer der beliebtesten Zeichner des Genres, hat die Wirkung der Story durch seinen realistischen Zeichenstil nicht nur unterstützt, sondern ihr überhaupt erst das ästhetische Ambiente verliehen, durch das sie richtig wirksam werden konnte. Aus all diesen Gründen zählt »Green Lantern« 76 als eines der begehrtesten Sammlerstücke der Serie und wurde bis heute gleich mehrfach in den USA nachgedruckt. In Deutschland hat bislang allerdings nur der BSV-Verlag das legendäre Material veröffentlicht. Erstaunlich ist dabei die Ehrlichkeit der Übersetzung: selbst Bezüge zu den Nazis werden nicht abgemildert (die Subtilität des Originals wird mit den knappen deutschen Dialogen freilich ebensowenig erreicht). Erstaunlich deshalb, weil damals Comics im allgemeinen und Superheldencomics im besonderen in der BRD als unpolitische Unterhaltung für Kinder galten. Auch die vielen pädagogischen Bedenken gegen das Superheldengenre, die damals die Runde machten und (z.T. völlig zu Recht) gerne den reaktionären Charakter der Ware ins Kreuzfeuer nahmen, haben sich oft eine Auseinandersetzung mit diesen Ausgaben der TOP-Comics gespart. Das darf wohl auch getrost als Hinweis auf die allgemeine Oberflächlichkeit im Umgang mit dem Medium gedeutet werden. |
ID = 52275 |
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| Zustand 0: | 22.50 € |
| Zustand 1: | 15.00 € |
| Zustand 2: | 6.00 € |
| Zustand 3: | 3.00 € |
| Zustand 4: | 1.50 € |