R. Crumb Sketchbook

Verlag: Zweitausendeins
Erschienen: Juni 1978 - Oktober 1997
 
Format: Album
Einfarbig
 
Genre: Underground
Skizzenband
 
Inhalt: Die Crumbschen Sketchbooks gelten unter Sammlern auf der ganzen Welt als Rarität. Crumb zeichnet mit wertsteigender Zurückhaltung: Rund 5 Jahre braucht er für ein Buch. Das erste, 1966 begonnen, war schon 1967 fertig, tja, in der Jugend geht's halt noch fixer. Und dann gibts die Bücher weltweit nur bei Zweitausendeins, irgendwie aus Prinzip. Deswegen werden sie mancherorts teuer gehandelt, gewissermaßen zu Schwarzmarktpreisen. Vergriffen sind sie alle. Die Sache lohnt sich für Robert: »Robert Crumb ist mit Frau, Kindern und Plattensammlung nach Frankreich gezogen«, schreibt Zeichner-Kollege Gerhard Seyfried im Stadtmagazin Tip, »in ein ansehnliches Kleinstadthaus, das er gegen ein Köfferchen voller Skizzenbücher getauscht hat.«

Besonders hoch stiegen die Sketchbook-Kurse, als unlängst Terry Zwigoff ein Filmporträt über den notorisch menschenscheuen Zeichner machte, das international hochgerühmt wurde und bei uns im Fernsehen und in den Programmkinos lief. Vorher machte Zwigoff mit »Eraserhead« und »Blue Velvet« sich einen Namen als, so Szene Hamburg, »Fachmann für zeitgenössische Perversionen«.

weniger

 
Pressestimmen: »Seine Kunst war zu wüst, um je modisch zu werden. Und weil seine Comic-Geschichten über die Sittensatire hinaus in die Tiefe der eigenen Obsessionen vorstießen, wurde Crumb zum amerikanischen Hogarth oder Daumier, Grosz oder Breughel des späten 20. Jahrhunderts.« (Der Spiegel)
 
 
Band: (7) - April 1991 - September 1996 (1. Auflage Oktober 1997)
Hardcover
 
Seiten: 280
 
Erscheinungsdatum: 1997
ISBN-10: 3-86150-234-8
 
Herkunftsland: USA
 
Zeichner: Robert Crumb
Texter: Robert Crumb
Übersetzung: Harry Rowohlt
 
Bemerkungen: Welterstausgabe.
Englischsprachig mit deutscher Übersetzung in separatem Textheft.
 
 
Inhalt: Seit vielen Jahren wieder ein neues: Das Robert Crumb »Sketchbook, April 1991 - September 1996«, mit gelegentlichen Beiträgen seiner Tochter Sophie Crumb und in der Übersetzung von Harry Rowohlt. Harry kann durch seine Freundschaft mit Robert hin und wieder aufklärerische Beiträge liefem, zum Beispiel, wenn es um die korrekte Übertragung des Begriffes »Swirly« geht. »Swirly: Jemandem ein `Swirly` verpassen bedeutet, daß man seinen/ihren Kopf in die Kloschüssel drückt, die Spülung zieht und ihm/ihr während des Spülvorgangs den Kopf unter Wasser hält.« Na, bitte.
Im neuen Sketchbook treffen wir wieder alte Bekannte, zum Beispiel den drallen Frauenarsch, auf dem zu höckeln Robert als Spitzpunkt der Erregung gilt. Wir stoßen auf Crumbs fundamentale Erkenntnis: »Die Wirklichkeit teilt sich in Präorgasmus und Postorgasmus auf. Dann gibt es noch den kurzen Augenblick des Orgasmus als solchen.«
 
 

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