Mutter hat Krebs

Originaltitel: Mom's cancer
 
Verlag: Knesebeck Verlag
Erschienen: März 2006
 
Format: Paperback Querformat (18,8 x 13,9 cm)
Einfarbig, zweifarbig und vierfarbig
 
Genre: Sachcomic
 
Inhalt: Eine authentische Geschichte

Mutter erkrankt an Lungenkrebs - wie geht die Familie damit um? Die erwachsenen Kinder schließen sich zusammen, um der Mutter beizustehen. Brian Fies schildert in diesem autobiographischen Comic den Alltag einer Familie in einer extremen Lebenssituation, ohne das Thema dabei zu trivialisieren. Er erwähnt medizinische Fakten, Behandlungsmethoden, Erfolge und Rückschläge.
Ehrlich, bewegend und manchmal auch komisch zeigt Brian Fies die praktischen und emotionalen Auswirkungen, die eine solche schwere Krankheit auf die Betroffenen und ihre Familien hat. Und nicht zuletzt erzählt er auch eine Geschichte der Hoffnung - einzigartig in Bild und Text. Eine ungewöhnliche Lektüre für Jung und Alt.

«Das Buch leistet einen Beitrag dazu, das Thema Krebs zu enttabuisieren. Es charakterisiert das Spannungsfeld um die Erkrankung sehr authentisch und realitätsnah und spricht gerade die junge Generation in einer von ihr geprägten Kommunikationsform an.« (Deutsche Krebshilfe)

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Hardcover
 
Seiten: 128
 
Erscheinungsdatum: Ende März / Anfang April 2006
ISBN-10: 3-89660-356-6
ISBN: 978-3-89660-356-2
 
Herkunftsland: USA
 
Zeichner: Brian Fies
Texter: Brian Fies
Übersetzung: Wolfgang J. Fuchs
 
 
Inhalt: Wie eine Familie mit dem Lungenkrebs der Mutter umgeht - kann und darf man das als Comic darstellen? Man kann. Brian Fries hat es bewiesen und eine bewegende Geschichte der Bewältigung erzählt und gezeichnet. Er schildert in diesem autobiografischen Comic den Alltag seiner Familie in einer extremen Lebenssituation, ohne dabei das Thema zu trivialisieren. In der Familie Fies schließen sich die erwachsenen Kinder zusammen, um der Mutter beizustehen. Dabei gehen die zwei Töchter und der Sohn jeder auf seine eigene Art mit der Situation um - selbstverständlich bleiben Streit und Spannungen nicht aus, aber auch komische Szenen kommen vor. Erwähnt werden zudem medizinische Fakten, Behandlungsmethoden, Erfolge und Rückschläge. Das Buch ist voller menschlicher Wärme und berührt auch Leser, die nicht direkt betroffen sind. Es zeigt darüber hinaus ein Stück Lebenserfahrung, das in unserer Gesellschaft noch weitgehend tabuisiert ist. Man darf das Thema daher als Comic darstellen, wenn es so gelungen und einfühlsam umgesetzt ist wie in diesem Fall.

Brian Fies ist Cartoonist. Als bei seiner Mutter Krebs diagnostiziert wurde, war das Zeichnen für ihn eine authentische Ausdrucksform, um seinen Gedanken, Sorgen und Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Diese Cartoons veröffentlichte er als Webcomic. In kürzester Zeit bekam er enormen Zuspruch von anderen Betroffenen, deren Angehörigen und auch von Menschen, die nur indirekt mit dem Thema zu tun haben. Sie alle fanden sich in der einfach und gekonnt gestalteten und zudem ehrlichen und autobiografischen Geschichte wieder. Im Herbst 2005 hat Brian Fies den Eisner Award, den »Oscar der Comicindustrie«, für den besten Webcomic gewonnen.
 
 

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