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Auf der Flucht vor den rassistischen Schergen des Front National hetzen Karim Kemal, Franzose nordafrikanischer Abstammung und der ltalofranzose Alexandre Barbiéri von Nancy nach Marseille. Aus diesem Road-Comic macht Baru eine Reise tief ins Herz des heutigen Frankreich: Rassismus, Drogenhändler, explosive Vorstädte, verbitterte Alt-68er...
Baru ist ein begnadeter Erzähler und dreht alle thematischen Einzelstränge zu einem dicken Strick gnadenloser Action zusammen. 430 atemlose Seiten, die der Franzose ursprünglich für den japanischen Markt zeichnete.
(Christian Gasser im Schweizer Magazin FACTS, welches »Autoroute du Soleil« zum besten Comic der 90er-Jahre kürte)
Zum Autor:
Baru heisst eigentlich Hervé Baruela. Er ist italienischer Herkunft und 1947 in Lothringen geboren, stammt aus der Arbeiterklasse, spielte sonntags Fussball und suchte mit seinen Kumpels die Kneipen heim. Keinerlei Interesse für Comics oder Kunst. Baru wurde Turnlehrer und ging auf Reisen. Vorwiegend vom französischen Cartoonisten Marc Reiser inspiriert, begann Baru später als Autodidakt zu zeichnen und fing, wie er selbst sagt, im Alter der Vernunft an, sich mit Comics zu beschäftigen. Es reifte einer der ganz Grossen heran. Barus Themen waren und sind Rassismus, Drogen, Immigration und Integration. Anliegen, die er in zahlreichen Comics wie »Der Champion« oder im vorliegenden Buch visualisiert hat. Baru lebt in Nancy. |